Kinder helfen Kindern
Unterstützung für bedürftige Menschen in Hamburg
Der Verein Hamburger Abendblatt hilft unterstützt bedürftige, kranke sowie behinderte Kinder und Erwachsene in der Metropolregion Hamburg.

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Charity-Aktion

HSH Nordbank Run erhält neuen Namen

Spaß muss sein beim Benefiz-Lauf zugunsten Kinder helfen Kindern: Mitarbeiter einer Lehrmittelfirma haben  2018 einen Knochenmann mitgeschleppt

Spaß muss sein beim Benefiz-Lauf zugunsten Kinder helfen Kindern: Mitarbeiter einer Lehrmittelfirma haben 2018 einen Knochenmann mitgeschleppt

Foto: Roland Magunia/Hamburger Abendblatt

Ab sofort heißt der Benefiz-Lauf zugunsten von „Kinder helfen Kindern“ Hamburg Commercial Bank Run in der HafenCity.

An den ersten Lauf durch die HafenCity vor 18 Jahren kann sich German Goetz noch gut erinnern. „Damals liefen wir über eine große Baustelle“, sagte der Mitarbeiter der Unternehmensberatung PwC. Gemeinsam mit 930 Pionieren machte Goetz sich am 29. Juni 2002 auf, Hamburgs neues Wohn- und Arbeitsquartier läuferisch zu erkunden. Was als kleiner Run im Rahmen eines HafenCity-Festes begann, nahm in den Folgejahren – analog zum Stadtteil – eine rasante Entwicklung. Im vergangenen Jahr starteten 21.862 Teilnehmer in 710 Teams und inzwischen ist es der größte Charity-Lauf Norddeutschlands. Auch in diesem Jahr wird er am 22. Juni wieder auf vier Kilometern durch den neuen Stadtteil gehen.

Den Hamburgern das Areal nahezubringen, auf dem die HafenCity entstehen sollte – genau aus diesem Grund wurde 2002 der erste Volkslauf veranstaltet, der erst zwei Jahre später nach dem Hauptsponsor, der HSH Nordbank, benannt wurde. „Damals wusste ja noch kein Hamburger, was sich hinter dem Zaun des Freihafengeländes befindet“, erinnert sich Axel Gernert, der den Lauf von Beginn an mit seinem Team von der CJ Projektmanagement Hamburg GmbH organisiert hat. Durch den Eigentümerwechsel und die Umbenennung der Bank wird er ab diesem Jahr „Hamburg Commercial Bank Run in der HafenCity“ heißen – kurz HCOB-Run. Mit dem neuem Namen ergibt sich auch ein neues Erscheinungsbild, aber ansonsten wird der Lauf nach wie vor zugunsten der Abendblatt-Initiative „Kinder helfen Kindern“ organisiert, die damit den Jugendsport in den Hamburger Vereinen unterstützt.

Das Hamburger Großereignis wird weiterhin vom TV-Sender Hamburg 1, dem Moderatoren-Team Lou Richter und Sven Flohr und den bunten Musikgruppen am Wegesrand begleitet und es geht nach wie vor nicht um Medaillenjagd oder Rekorde, sondern vor allem um das Teamerlebnis für die gute Sache. Die ersten Gruppen, allen voran die Kinder und Jugendlichen, die in Vereinen durch „Kids in die Clubs“ gefördert werden, rennen traditionell um 9 Uhr los, die letzten sind meistens um 19.30 Uhr im Ziel.

Die Laufstrecke wird vom Organisationsteam CJP immer neu gestaltet

„Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie sich die HafenCity im Laufe der Zeit entwickelt hat und wie viele Restaurants und Cafés es jetzt hier gibt“, sagte German Goetz nach seinem Lauf 2018. Wie im Jahr davor war er mit seiner Frau Tanja Waldeck und Tochter Clara (7) unterwegs und die drei waren begeistert, wie sich die HafenCity jedes Jahr mit neuen Gebäuden und Aussichten präsentiert – und dass sie mit Grasbrook- und dem Baakenpark nun deutlich grüner geworden ist. Die Laufstrecke wird vom Organisationsteam CJP immer variiert. „Wir hatten auch noch nie einen so schönen Blick auf die Elbphilharmonie wie beim Lauf 2018“, fügte Tanja Waldeck hinzu. Diese schönen Aussichten warten natürlich auch am 22. Juni auf alle teilnehmenden Chefs und Azubis, Topathleten oder Hobbyläufer, Familien und Freunde. Schon jetzt haben sich mehr als 160 Teams mit über 5000 Teilnehmern in die Startliste eingetragen.

Seit 2006 unterstützt die Abendblatt-Initiative „Kinder helfen Kindern“ mit dem Spendengeld das Projekt „Kids in die Clubs“. Die Gemeinschaftsaktion des Abendblatt-Vereins mit der Hamburger Sportjugend und der Stadt zahlt die Vereinsbeiträge für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, gibt Zuschüsse für Vereinsfahrten und Trainingslager. Die Fußball-Bundesliga-Stiftung hat das Projekt für sein „besonderes soziales Engagement“ ausgezeichnet und bundesweit hat das Programm viele Nachahmer gefunden. 2018 wurden rund 8500 Kinder und Jugendliche aus finanziell schwächer gestellten Familien sportlich gefördert. Bislang konnten durch den Lauf, der die wichtigste Stütze bei der Finanzierung des „Kids in die Clubs“-Projekts ist, 1,75 Millionen Euro gesammelt werden. Damit wurde mehr als 100.000 Kindern und Jugendlichen Sport in Vereinen ermöglicht.

Bis zum 29. Mai kann man sich für den Lauf anmelden

Vor diesem Hintergrund ist es also nur folgerichtig, dass der Hamburg Commercial Bank Run 2019 Teil von „Global Active City“ ist, einem Zertifikat, das Hamburg seit 2018 trägt. Diese Auszeichnung gilt als Premiumlabel des Breitensports. Das Motto: Mehr Lebensqualität durch Sport. „Unser Masterplan Active City startet durch. Das ist ein großer Erfolg für alle, die sich in Hamburg auf ganzer Bandbreite für den Sport und für einen aktiven Lebensstil einsetzen. Es ist ein Ansporn für uns, mehr als bisher auf den Faktor Sport zu setzen, wenn es um die Entwicklung der Stadt geht“, sagte Innen- und Sportsenator Andy Grote (SPD) dem Hamburger Abendblatt. Und es sollte vor allem ein Ansporn für viele Firmen sein, sich auch dieses Jahr wieder beim großen Hamburg Commercial Bank Run anzumelden.

Anmeldungen bis 29. Mai unter www.HCOB-RUN.de