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Wer macht was beim Bau? – Wichtige Begriffe

Bauträger verkaufen Grundstücke inklusive dem darauf erstellten Gebäude. Das ist der wesentliche Unterschied zum Bauunternehmer. Der Bauträger baut mit eigenem Geld oder dem von Investoren auf eigenes Risiko. Verträge mit einem Bauträger sind eine Mischung aus Kauf- und Werkvertrag und unterliegen der Makler- und Bauträgerordnung. Einziger Vertragspartner für den Käufer ist der Bauträger. Absprachen mit den einzelnen Gewerken trifft allein der Bauträger.

BauunternehmerSie erbringen Leistungen im Hoch- und Tiefbau, erstellen, verändern oder beseitigen Bauwerke. Sie arbeiten auf Grundstücken, die dem Auftraggeber gehören. Da hier kein Grundeigentum übertragen wird, sind diese Verträge nicht notariell beurkundungspflichtig, sondern werden in der Regel privatschriftlich geschlossen.

Baugenossenschaften Sie haben das Ziel, ihre Mitglieder mit preiswertem Wohnraum zu versorgen. In Berlin gibt es etwa
85 Baugenossenschaften, die mehr als 180.000 Wohnungen verwalten. Meist werden diese Häuser von Bauträgern gebaut. Die rechtliche Situation der Mieter von Genossenschaftswohnungen weicht nur minimal von der in normalen Wohnungen ab: Es gilt der Gleichbehandlungsgrundsatz bei der Miete.

GeneralunternehmerEr erbringt keine eigenen Bauleistungen, sondern lässt alles durch von ihm beauftragte Firmen ausführen. Dennoch ist er alleiniger Vertragspartner des Bauherren und trägt die volle Verantwortung für das Projekt. Für seine Koordinierungsarbeit lässt er sich allerdings auch bezahlen. Etwa zehn bis 15 Prozent mehr, als die addierten Einzelverträge ergeben würden. Dafür kann man auf seinen vollen Erfahrungsschatz und seine meist erfahrenen Subunternehmer setzen.