Spendenaktion

Knappe Entscheidung beim Kiwanis-Drachenbootrennen

| Lesedauer: 3 Minuten
Sabine Tesche
Enges Finale beim Kiwanis-Drachenbootrennen auf der Außenalster.

Enges Finale beim Kiwanis-Drachenbootrennen auf der Außenalster.

Foto: Thorsten Ahlf / THORSTEN AHLF / FUNKE FOTO SERVICES

11.000 Euro Spenden erpaddelt: Beim Benefiz-Event zugunsten des Abendblatt-Vereins machten wieder 16 Teams begeistert mit.

So knapp war eine Entscheidung beim Kiwanis-Drachenbootrennen noch nie: Drei Boote lagen beim Finallauf des Benefiz-Events bis zum Ziel gleichauf, nur Zentimeter trennten den Sieger vom Zweit- und Drittplatzierten. Vom Fährhauspark, von dem aus die Zuschauer die Drachenboote auf der Außenalster anfeuerten, konnte man nicht erkennen, wer gewonnen hatte. „Ich glaube, wir hatten die Nase vorn“, sagte Silke Busch, Ausbildungsleiterin bei Körber Technologies. Sie hatte bei den zwei Vorrennen mitgepaddelt, aber als 18. Mitglied der „Tech.-Dragons“ den 17 anderen Paddlern den Vorrang für den Endlauf gelassen.

„Wir haben als Firma bisher immer mitgemacht bei diesem Drachenboot-Rennen und waren traurig, dass es wegen Corona zweimal ausfiel. Es ist so eine tolle Atmosphäre hier“, sagte Silke Busch, die das richtige Gespür hatte. Ihre junge Mannschaft, bestehend aus Azubis, Studenten und neuen Mitarbeitern, hatte die Nase vorn. Sie siegte vor den Mannschaften von Vibracoustic und den „Gladiatoren“, so der Name des Christianeum-Teams. Die Schülerinnen und Schüler der altsprachlichen Schule waren genauso wie das Wilhelm- und das Goethe Gymnasium zum ersten Mal bei der Veranstaltung dabei – und hatten zuvor den Schülerpokal abgeräumt. „Das ist hier so eine coole Aktion, und wie schön, dass es auch noch für einen guten Zweck ist“, sagte Zwölftklässler Johann Bodecker sichtlich begeistert.

Mit Erlös werden Lerntherapien und Nachhilfe finanziert

Denn wie immer geht die Hälfte des Erlöses aus den Startgeldern, also 5500 Euro an den Verein „Hamburger Abendblatt hilft“, der damit bedürftigen Kindern Lerntherapien und Nachhilfe finanzieren wird. „Schüler unterstützen somit Schüler, das passt doch super“, sagte Antje Scheffler vom Elternrat, die noch mehr Schulen für den Wettbewerb im nächsten Jahr begeistern möchte. Der andere Teil der Spenden geht ebenfalls in den Schulbereich. Der Kiwanis Club fördert an Hamburger Grundschulen ein Präventionsprojekt gegen sexualisierte Gewalt.

Während die Mannschaft der Firma MEGA schon oft dabei war – „es ist so toll für den Teamspirit“, so René Schubbert – gab es doch etliche Teams, die zum ersten Mal in ein Drachenboot gestiegen waren. Wie der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll. „Es sind aus allen Bereichen Leute dabei, vom Pflegedienst bis zur Verwaltung, das finde ich schön“, so Elke Kruse.

Kinder unterstützen, dabei den Teamgeist und den Zusammenhalt in der Gesellschaft fördern, genau das will Michael Lietke, Organisator des Kiwanis-Drachenbootrennens. „Positive Ereignisse sind gerade in diesem Jahr besonders wichtig“, sagte Lietke.

Hauptsponsor ist HanseMerkur

„Es macht einfach unfassbar viel Spaß“, so Jochen Liske, Präsident des Kiwanis Clubs Hamburg e. V. Er hatte den ganzen Tag Würstchen gegrillt. Doch immerhin durfte er dann die drei Pokale – die die HanseMerkur Krankenversicherung als Hauptsponsor der Veranstaltung gestiftet hatte – an die laut jubelnden Sieger überreichen.

Weiterer Sponsor war Grebau Immobilen – und natürlich alle 16 Mannschaften, die bei dem tollen Event mitgemacht haben. Bis zum nächsten Jahr!

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