Soziales Engagement

„Zukunftsmacher“ – die Haspa stellt 18 Initiativen vor

| Lesedauer: 3 Minuten
Sabine Tesche
Vom Hamburger Abendblatt gestaltet: das Haspa-Magazin „Zukunftsmacher“

Vom Hamburger Abendblatt gestaltet: das Haspa-Magazin „Zukunftsmacher“

Foto: Ha / HA

Geförderte Projekte: Ab Ende September liegt das schön gestaltete und informative Heft in allen Filialen der Hamburger Sparkasse aus.

Hamburg.  Was macht Hamburg aus? Die Menschen, die Wirtschaft, der Hafen – aber vor allem auch viele gemeinnützige Initiativen, die das soziale Miteinander fördern und prägen. 18 sogenannte „Zukunftsmacher“ stellt die Haspa in einem neuen Magazin vor, das ab Ende September in allen Filialen der Sparkasse ausliegen und am 18. September beim Hamburger Gründerpreis vorgestellt wird. „Jedes Jahr unterstützen wir über 500 gemeinnützige Institutionen in den Stadtteilen mit insgesamt fünf Millionen Euro“, schreibt Haspa-Chef Harald Vogelsang in seinem Vorwort. Das Hamburger Abendblatt hat das Heft gestaltet.

Die 18 Zukunfts-Initiativen wurden von den Haspa-Kundenbeiräten vorgeschlagen und werden neben den anderen Vereinen zusätzlich in diesem Jahr gefördert. Darunter sind Natur-, Paten- , Sport-, Integrations- , Senioren und Jobförderprojekte. Außerdem gibt es Interviews mit Köchin Cornelia Poletto, Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard und NABU-Geschäftsführer Tobias Hinsch.

Es werden einige bekannte, aber auch etliche kleine Projekte präsentiert

Manche der vorgestellte Vereine sind schon hamburgweit bekannt, wie der NABU, die Joblinge, die junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen in Ausbildung bringen oder das Mentorenprogramm „Zeit für Zukunft e.V.“.

Aber es gibt auch ganz kleine Initiativen, die mit schönen Bildern und mehrseitigem Bericht dargestellt werden: Wie der Bauspielplatz Tweeltenmoor, der Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für junge Menschen in Langenhorn anbietet – ein kleines Paradies mit Ziegen, Ponys und Hühnern, Toberaum sowie Wasserspielen.

Zukunftsweisendes aus allen gesellschaftlichen Bereichen

Oder die gGmbH „doin’ good“, die zwei Hamburger gegründet haben. Sie möchten Jugendlichen an Schulen mit niedrigem Sozialindex durch handwerkliche, naturwissenschaftliche und technische Bildungsprogramme den Übergang von der Schule zur Ausbildung erleichtern.

Nachhilfe, kreative Spielgeräte, gesunde Snacks und offene Sozialarbeit bietet das Kinder-Bildungs-Café Villa Blau, das zum Jugendzentrum Horner Geest gehört. Dorthin kommen pro Tag bis zu 15 Schulkinder und erhalten Hilfe beim Lernen und Vorbereitung auf Klausuren.

Tolles Digital-Projekt für Senioren im Hospital zum Heiligen Geist

Etwas Besonderes ist die erste inklusive Stadtteilwerkstatt in Hamburg-Nord: Die Welcome Werkstatt ist offen für jeden, der kreativ werden möchte, Basteln, Tüfteln oder Konstruieren liebt – ein RepairCafé ist zudem angeschlossen.

Doch auch Senioren werden durch die Haspa 2023 gefördert: Im Digitalcafé 2.0 im Hospital zum Heiligen Geist können die älteren Bewohnerinnen und Bewohnern der Stiftung alles rund um das Thema Smartphone, Tablet und Internetanwendungen lernen. Neuerdings sind auch mobile Teams des Digitalcafés im Stadtteil Poppenbüttel unterwegs und schulen Senioren bei Bedarf in ihrem Zuhause.

Es gibt sogar ein virtuelles Fitnessgerät

Insgesamt das Hospital ein sehr innovatives Digitalprogramm und verfügt sogar über einen sogenannten ExerCube – einen begehbaren Würfel, der wie ein Hightech-Fitnessgerät funktioniert.

Auch der Verein „Hamburger Abendblatt hilft“ profitiert übrigens seit Jahren von der Förderung durch großzügige Stifter der Haspa Hamburg Stiftung, bei der mehr als 350 Stiftungen angedockt sind. Dadurch kann der Verein viele bedürftige Hamburger und Projekte fördern.