Behinderung

ASBH Hamburg hilft

 Karen, Olav, Noah, 3 und Naemi,8 Maurer auf den Bahngleisen vor ihrem Haus. Naemi wurde mit einem offenen Rücken geboren

Karen, Olav, Noah, 3 und Naemi,8 Maurer auf den Bahngleisen vor ihrem Haus. Naemi wurde mit einem offenen Rücken geboren

Foto: Marcelo Hernandez

Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus, kümmert sich um Kinder und Erwachsene, die von diesen Behinderungen betroffen sind

Spina bifida und Hydrocephalus sind selten auftretende, angeborene Behinderungen. Eine Spina bifida entsteht, wenn in den ersten Wochen der Schwangerschaft das Rückenmark und die Wirbelsäule des werdenden Kindes unvollständig ausgebildet werden. Die Kinder haben danach eine Querschnittslähmung. Ein Hydrocephalus entsteht durch einen Überdruck im Kopf als Folge einer Störung des Hirnwasserkreislaufs. Erst seit den 60er Jahren ist es möglich, das Gehirnwasser über ein künstliches Ventil in den Körper abzuleiten.

Die ASBH Hamburg, Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus, kümmert sich seit mehr als 30 Jahren um Eltern und von der Behinderung betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Psychologin Antje Blume-Werry berät Schwangere, gibt Antwort auf Fragen zu Operationen, Pflegeversicherung, Hilfsmittelversorgung, Kita, Schule, etc.


Darüber hinaus bietet die ASBH eine Vielzahl an Projekten an. Es gibt Elterntreffen, mit und ohne Kinder und Ausflüge für die ganze Familie. Für betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt es Wochenendfreizeiten, Pflege- und Kochkurse und zweiwöchige Freizeiten in den Sommerferien.

Die Beratungsstelle finanziert sich über Spenden und wird von der Stadt Hamburg gefördert. Seit
Juni gibt es zudem eine ASBH-Hamburg-Stiftung. Weitere Infos: ASBH Hamburg, Paul-Stritter-
Weg 7, Tel. 559 46 41. und unter www.asbh-hamburg.de