Pete im "Friedensdorf" - Hilfe für ein Kind aus dem Kriegsgebiet

Pete hat in seinem jungen Leben schon viele Schmerzen erdulden müssen. Der Zweijährige erlitt nach einer Explosion schwerste Verbrennungen an den Beinen, aber in seiner Heimat Angola ist die medizinische Versorgung katastrophal. Doch dank der Hilfe von "Friedensdorf International" aus Oberhausen wird Pete wieder laufen können.

Die private Hilfsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten zu helfen. Für diejenigen, die in ihrem Heimatland keine Chance auf Heilung haben, werden in Deutschland sogenannte Freibetten in Kliniken gesucht. Rund 300 Jungen und Mädchen, die zum Teil monatelanger stationärer Behandlung bedürfen, werden pro Jahr bei Hilfseinsätzen in Afghanistan, Angola, Georgien, Kambodscha oder Tadschikistan mitgenommen.

Fern ihrer Heimat und Kultur werden die jungen Patienten bei ihren Klinikaufenthalten von den rund 90 Ehrenamtlichen der "Freundeskreise" betreut, bevor sie zu ihrer abschließenden Rehabilitation vor Rückkehr in ihre Länder ins Friedensdorf nach Oberhausen kommen. Die Ehrenamtlichen geben den jungen Schützlingen jene Geborgenheit, die entscheidend zur Genesung beiträgt. Sie sammeln aber auch Spenden für die Oberhausener Einrichtung, die seit 1967 besteht.

Friedensdorf, Internationales Projekt "Freundeskreise", Anerkennungspreis (10 000 Euro), Postfach 140162, 46131 Oberhausen, Tel. 02064/497 40, www.friedensdorf.de