Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Renate Schneider über die sensationelle Hilfsbereitschaft unserer Leser.

"Jeder muss sich entscheiden, ob er im Licht der Nächstenliebe oder im Dunkel der Eigensucht leben will", sagte Friedensnobelpreisträger Martin Luther King. Den Weg, den wir einschlagen, müssen wir selbst finden. Und das hängt nicht von äußeren Reichtümern ab. Wie viele von Ihnen, liebe Leser, auch in unserer so selbstsüchtigen, materialistisch geprägten Zeit, auf vielfältige Weise meine Arbeit unterstützen, Not zu lindern, Mut und Zuversicht zu vermitteln, mögen nur drei Beispiele belegen: Auch dank Ihrer Spenden ist es gelungen, der Familie Paiva das Haus zu erhalten. Wir berichteten mehrfach über das grausame Schicksal von Herrn Paiva, der nach einer ärztlichen Behandlung vom Kopf an abwärts gelähmt ist. Dank Ihrer Spenden kann der kleine schwer herzkranke Neil aus Mauritius die lebenserhaltenden Operationen hier am UKE bekommen. Dank Ihrer Einsatzbereitschaft werden viele Einrichtungen unserer Stadt ehrenamtlichen Zuwachs bekommen. Auf unseren Aufruf "Verschenken auch Sie etwas Zeit und Zuwendung" am 9. Januar meldeten sich spontan über 200 Leserinnen und Leser, die sich für andere einsetzen möchten. "Alle müssen wir an der Last von Weh, die auf der Welt liegt, mittragen", sagte Albert Schweitzer. Sie tun es, dafür danke ich Ihnen von Herzen.

Es grüßt Sie dankbar

Ihre

Renate Schneider

Konto: Kinder helfen Kindern e.V. Haspa, 1280/144 666, BLZ 200 505 50

Konto: Von Mensch zu Mensch Haspa, 1280/202 001, BLZ 200 505 50

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