Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Renate Schneider über das "Deutschlandlied" und die Möglichkeiten von Recht und Freiheit in unserem Land.

Im August 1841, also vor genau 168 Jahren, schrieb der Dichter Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) auf der Insel Helgoland das "Lied der Deutschen". Als musikalische Untermalung diente ihm eine Melodie, die Joseph Haydn (1732-1809) schon 1797 komponiert hatte. Durch eine Verordnung des Reichspräsidenten Friedrich Ebert vom 11. August 1922 wurde dieses Lied dann als "Deutschlandlied" zur offiziellen Nationalhymne der Weimarer Republik. Als Nationalhymne unserer Bundesrepublik wurde das Deutschlandlied dann am 2. Mai 1952 durch einen Briefwechsel zwischen dem Bundespräsidenten Dr. Theodor Heuss und dem Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer bestätigt. Bei staatlichen Anlässen wird ausschließlich die dritte Strophe gesungen: "Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland - danach lasst uns alle streben brüderlich mit Herz und Hand. Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand. Blüh' im Glanze dieses Glückes, blühe deutsches Vaterland."

Wenn wir in fünf Wochen zur Bundestagswahl (27. September) gehen, und das sollten alle Wahlberechtigten tun, sollten wir genau hinschauen, wer der beste Garant dafür ist, dass Einigkeit und Recht und Freiheit in unserem Land bewahrt werden.

Das wünscht sich

Ihre

Renate Schneider

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