Hamburg 2007mal fair: Große Preisverleihung im Rathaus

Schoko-Fans zeigten beeindruckenden Einsatz und Ideenreichtum

Dass Schokolade nicht nur süß ist, sondern auch bittere Seiten hat, wird immer bekannter: Kinderarbeit, ungerechte Löhne und schlimme Arbeitsbedingungen auf den Kakaoplantagen sind an der Tagesordnung. Doch Schoko-Fans haben eine Alternative: Fair gehandelte Schokolade garantiert gerechte Preise für die Kakaobohnen, Schoko-Produkte ohne Kinderarbeit und Schokolade zumeist in Bio-Qualität.

Hamburgs Staatsrat für Auswärtige Angelegenheiten Reinhard Stuth hat im Hamburger Rathaus den "beeindruckenden Einsatz und den Ideenreichtum der Schüler und Konfirmanden für den fairen Handel" gewürdigt. Er überreichte Schülern von zwölf ausgewählten Schul-Projekten und den Konfirmanden verschiedener Kirchengemeinden eine Urkunde - die "Lizenz zum Fairnaschen".

"Mit Kreativität und Fantasie kann man als Botschafter für einen guten Zweck sehr viel erreichen", sagte Isabella Vertes-Schütter, Intendantin des Ernst-Deutsch-Theaters in ihrem Grußwort.

Zum Thema Kakao und Schokolade entstanden Lieder, Texte, Theaterstücke, Plakate, Forschungsberichte, Abiturarbeiten, mobile Verkaufsstände und ein Video. "Die Schoko-Agenten haben sich fantasievoll und mit hohem Einsatz dafür starkgemacht, fair gehandelte Schokolade in unserer Stadt bekannter zu machen. Sie haben so dazu beigetragen, die Lebensumstände der Kakaobauern in Westafrika und Südamerika zu verbessern", erklärte Dr. Friderike Seithel, Projektkoordinatorin von "Hamburg 2007mal fair".

Das Hamburger Aktionsbündnis wird fortgesetzt. "Hamburg mal fair" wird sich in diesem und im nächsten Jahr mit einem fair gehandelten Hamburg-Shirt aus Bio-Baumwolle und einem breiten Veranstaltungs- und Mitmachprogramm dem Thema Textilien widmen.


Weitere Informationen: www.hamburg2007malfair.de