Taucher im Einsatz

Suche nach vermisstem Mann im Nord-Ostsee-Kanal eingestellt

Bei dem Versuch seine Hunde zu retten ist eine Mann in den Nord-Ostsee-Kanal gesprungen und untergegangen. (Archivbild)

Bei dem Versuch seine Hunde zu retten ist eine Mann in den Nord-Ostsee-Kanal gesprungen und untergegangen. (Archivbild)

Foto: picture alliance

Hunde des 44-Jährigen hatten ein Reh gejagt, er eilte hinterher. Zeugen sahen den Mann um Hilfe rufen – dann verschwand er.

Schafstedt. Taucher haben die Suche nach einem im Nord-Ostsee-Kanal vermissten Hundebesitzer am Montagnachmittag erfolglos abgebrochen.

Der 44-Jährige war am Sonnabend bei dem Versuch, seine beiden Hunde aus dem Kanal zu retten, untergegangen. Auch nach Eingrenzung des Suchfeldes mittels Hunden und Sonar konnten die eingesetzten Taucher den Mann nicht finden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Hunde des Mannes hatten ersten Erkenntnissen zufolge ein Reh gejagt und waren dabei nahe Schafstedt in Schleswig-Holstein in den Kanal gesprungen.

Mann in Nord-Ostsee-Kanal vermisst: Hunde jagten ein Reh

Bei dem Versuch, die Tiere aus dem Wasser zu retten, geriet der Besitzer selbst in Not. Zeugen hatten Polizeiangaben zufolge noch gesehen, wie er mitten im Kanal um Hilfe rief. Dann sei er verschwunden. Seine Überlebenschancen müssten angesichts der Temperaturen als „unwahrscheinlich“ eingestuft werden, hieß es bereits am Sonnabend. Die Hunde konnten wohlbehalten untergebracht werden.

Die intensive Suche nach dem Hundebesitzer mit Tauchern sei vorerst eingestellt, sagte eine Polizeisprecherin. In welchem Umfang weiter gesucht werde, sei noch zu klären.

( dpa/hie/ced )

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