Deutsche Bahn

Rechtsextreme zeigen Hitlergruß im Hauptbahnhof und Metronom

Passanten in der Wandelhalle im Hamburger Hauptbahnhof. Dort zeigte ein Mann am Mittwoch den Hitlergruß (Archivbild).

Passanten in der Wandelhalle im Hamburger Hauptbahnhof. Dort zeigte ein Mann am Mittwoch den Hitlergruß (Archivbild).

Foto: dpa

Ein 28-Jähriger provoziert einen Bundeswehrsoldaten am Eingang zur Wandelhalle. Zuvor gab es einen anderen Vorfall im Zug nach Hamburg.

Hamburg. Gleich zweimal musste die Bundespolizei am Mittwoch wegen des verbotenen Hitlergruß in einem Zug und im Hamburger Hauptbahnhof einschreiten. Gegen die dafür verantwortlichen Männer wurden Strafverfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Gegen 22.30 Uhr ging ein 28 Jahre alter Mann am Eingang zum Hauptbahnhof auf einen uniformierten Bundeswehrsoldaten zu. Direkt vor dem 24-Jährigen schlug der Beschuldigte die Hacken zusammen und zeigte vor dem Geschädigten mit dem rechten Arm den Hitlergruß.

Hitlergruß: Betrunkener völlig uneinsichtig

Eine Präsenzstreife der Bundespolizei beobachtete die Tat und wies den Beschuldigten umgehend auf sein strafbares Handeln hin. Der leicht alkoholisierte Mann war allerdings laut Polizei völlig uneinsichtig. Nach Überprüfung der Personaldaten wurde der gebürtige Hamburger vor Ort mit einem Platzverweis für den Hauptbahnhof entlassen.

Bereits gegen 19.30 Uhr hatte ein anderer Mann (43) im Metronom auf der Fahrt von Bremen nach Hamburg diverse Reisende belästigt und ebenfalls den Hitlergruß gezeigt. Auch eine Mund-Nasen-Bedeckung wurde von ihm nicht getragen. Kurz vor Einfahrt des Zuges in den Bahnhof Hamburg-Harburg wurde die Bundespolizei von einem Zugbegleiter über die Vorfälle informiert. Eine Streife stellte den Mann. Er ist bereits polizeilich bekannt.

( bob )

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