Hamburg

Passanten ins Gesicht geschossen - Polizei sucht Zeugen

Die Tat ereignete sich am S-Bahnhof Elbgaustraße. Ein Verletzter wurde in eine Klinik gebracht. Die Hintergründe der Tat sind unklar.

Hamburg. Am S-Bahnhof Elbgaustraße in Hamburg-Eidelstedt wurden am Mittwochabend zwei Männer im Alter von 30 und 24 Jahren aus einer Gruppe von fünf bis sieben bislang unbekannten Männern heraus angegriffen. Dabei sollen zwei Männer, deren Alter auf 20 bis 25 Jahre geschätzt wird, auf dem Vorplatz des Bahnhofs mit einer Glasflasche und einer Schreckschusspistole bewaffnet auf die beiden älteren Männer losgegangen sein.

Mit Schreckschusspistole ins Gesicht geschossen

Einer schoss seinem Opfer mehrfach ins Gesicht. "Sie erlitten Verletzungen im Gesicht durch Schnitte und das Reizgas und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden", sagte ein Sprecher der Polizei. Vor dem Angriff im Stadtteil Eidelstedt war es am Mittwochabend zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen gekommen.

Die Polizei war gegen 21.58 Uhr alarmiert worden. Als die Beamten eintrafen, waren die Verdächtigen bereits mit einem Auto geflüchtet. Zwei der Täter sollen in einem weißen Smart davongefahren sein.

Polizei sucht Zeugen der Tat am S-Bahnhof Elbgaustraße

Die Beamten suchten zunächst nach den Flüchtigen, stellten die Fahndung jedoch gegen 23.50 Uhr ein. Bis nach Mitternacht suchte die Polizei am Tatort nach den Hülsen und befragte Zeugen, so der Polizeisprecher. Hintergründe der Tat waren am Donnerstagmittag noch unklar.

Bei den gesuchten Tätern soll es sich um Männer im Alter zwischen 20 und 25 Jahren mit „südländischem“ Aussehen handeln. Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

Statistik: Zahl der registrierten Straftaten sank 2019 in Hamburg um 3,6 Prozent

  • Insgesamt gab es 210.832 Delikte (niedrigster Stand seit 1981)
  • Gewaltkriminalität: 7186 Taten
  • Autodiebstahl: 1622 Fälle
  • Taschendiebstahl: 11.722 Taten
  • Rauschgiftkriminalität:13.953 Drogendelikte
  • Betrug: 30.636 Taten
  • Wohnungseinbrüche: 4313 Fälle
  • Die Aufklärungsquote stieg von 45,8 (2018) auf 46,7 Prozent. Diese ist im Bundesvergleich aber unterdurchschnittlich.