Hamburg

Nach schwerem Unfall auf der A7: Polizei sucht Zeugen

Unfall auf der A7

Unfall auf der A7

Foto: Andre Zand-Vakili

Peugeot überschlägt sich nach Kollision mit Transporter. Vier Menschen werden verletzt. Rettungshubschrauber landet auf Autobahn.

Hamburg. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A7 bei Hamburg-Heimfeld hat am Sonnabend vier Verletzte gefordert. Der Unfall passierte gegen 9.45 Uhr. Ein VW Kleinbus mit Anhänger und ein Peugeot kollidierten. Der Peugeot überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Jetzt bittet die Polizei um die Mithilfe der Bevölkerung. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040-4286-54961 (täglich bis 22:00 Uhr) oder an jeder Polizeidienststelle zu melden.

Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei hatte der 42 Jahre alte Fahrer des Transporters den rechten von zwei Fahrstreifen in Richtung Hannover befahren, als ihn der 63 Jahre alte Peugeot-Fahrer verbotenerweise rechts überholte. Beim Einscheren soll der Pkw mit dem Kleinbus kollidiert sein.

Unfall bei Heimfeld: Rettungshubschrauber landet auf A7

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Der Rettungshubschrauber landete auf der in Richtung Süden gesperrten Autobahn. Zwei Notärzte versorgten den 42 Jahre alten VW-Fahrer sowie seine beiden Mitfahrer, die sich zum Teil schwer verletzten. Der 63 Jahre alter Peugeot-Fahrer erlitt laut Polizeiinformationen schwerste Kopfverletzungen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Bundeswehrkrankenhaus nach Wandsbek geflogen.

Der Verkehr staute sich auf einer Länge von drei Kilometern in Richtung Süden. Zunächst wurde ein Fahrstreifen freigegeben. Die anderen Fahrstreifen blieben wegen der Unfallaufnahme, zu der die Polizei einen Sachverständigen hinzu zog und den 3D-Scanner der Kriminaltechnik einsetzte, mehrere Stunden gesperrt.