Stade

Güterzug "übersehen": Autofahrerin prallt gegen Lokomotive

Die Opelfahrerin prallte gegen die Lokomotive und wurde durch die Kollision leicht verletzt.

Die Opelfahrerin prallte gegen die Lokomotive und wurde durch die Kollision leicht verletzt.

Foto: Polizei Stade

Die 54-Jährige wollte mit ihrem Opel über einen unbeschrankten Bahnübergang fahren – der Zug war im Weg.

Stade. Eine Autofahrerin ist – möglicherweise aus Unachtsamkeit – am Donnerstagmorgen mit einem Güterzug zusammengestoßen und leicht verletzt worden. Die Ampel des unbeschrankten Bahnübergangs im Stader Industriegebiet zeigte Rotlicht, als die 54-Jährige in ihrem Opel gegen 7.15 Uhr auf den Übergang zufuhr.

Sie habe die Ampel und langsam ankommenden Zug "offenbar übersehen", teilte die Polizei mit. Auf Abendblatt-Anfrage, ob stattdessen auch überhöhte Geschwindigkeit, oder der Versuch, noch vor dem Zug über den Bahnübergang zu fahren, zu dem Unfall geführt haben könnten, hieß es, das könne erst nach Abschluss der "Anschlussermittlungen mit Anhörung der Beteiligten" beurteilt werden.

Die Autofahrerin prallte anscheinend ungebremst gegen die Lokomotive des zum Großteil unbeladenen Zuges. Nur einer der insgesamt 13 Waggons war laut Polizei beladen. Der Kombi wurde durch die Kollision zurückgeschleudert und kam neben der Straße zum Stehen, die Fahrerin wurde leicht verletzt. Die beiden Männer auf der Lokomotive blieben unverletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden an dem Pkw, auch die Lokomotive wurde beschädigt.