Hamburg

Taucher der Feuerwehr bewahren Hausboot vor dem Sinken

Die Hamburger Feuerwehr bewahrte dieses Hausboot in der Billstraße vor dem Sinken.

Die Hamburger Feuerwehr bewahrte dieses Hausboot in der Billstraße vor dem Sinken.

Foto: Michael Arning

Durch ein befestigtes Abwasserrohr war das Boot in Schlagseite geraten. Über eine Öffnung drohte Wasser in das Boot zu fließen.

Hamburg. Einsatz für die Spezialeinsatzgruppe Tauchen: In der Billstraße in Rothenburgsort hat die Feuerwehr am Mittwochvormittag ein Hausboot, das auf dem Fluss Bille festgemacht war, vor dem Sinken bewahrt.

Gegen 10.09 Uhr sei die Feuerwehr alarmiert worden. Ein bewohntes Hausboot drohte zu sinken: Eine Öffnung im Schiffsrumpf des Bootes lag nur noch zehn Zentimeter über der Wasseroberfläche. Der Wasserstand der Bille stieg zu dem Zeitpunkt und in das Hausboot, welches Schlagseite hatte, drohte Wasser einzudringen. Die Einsatzkräfte dichteten die Öffnung zunächst provisorisch mit Bauschaum ab, so ein Sprecher der Feuerwehr Hamburg.

Taucher der Spezialeinsatzgruppe demontierten ein Abwasserrohr

Auch die Spezialeinsatzgruppe Tauchen musste eingreifen. Laut Angaben der Feuerwehr war das Hausboot durch ein am Liegeplatz befestigtes Abwasserrohr in Schlagseite geraten. Vier Taucher demontierten das wenig flexible Abwasserrohr, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Schlagseite sei dadurch beseitigt gewesen und die Sinkgefahr abgewendet.

Insgesamt seien 24 Einsatzkräfte vor Ort gewesen, darunter auch die Freiwillige Feuerwehr Bramfeld. Sie steuerte Bauschaum bei, der auf ihrem Löschfahrzeug vorhanden war.

Die Bewohnerin des Hausbootes blieb unverletzt

Ursprünglich habe es geheißen, dass das Hausboot sich aufgrund der Ebbe nach der großen Sturmflut am Grund festgesogen hatte. Diese Vermutung habe sich jedoch nicht bestätigt.

Die Bewohnerin des Hausbootes wurde nach Angaben der Feuerwehr nicht verletzt, sie konnte ihr Zuhause nach dem zweistündigen Einsatz wieder gefahrlos betreten.