Eppendorf

Mord-Prozess: „Konnte mir vorstellen, dass es eskaliert“

Als „Nervenkrieg“ bezeichnete eine Zeugin das Verhältnis zwischen den beiden Männern: Ein Vermieter hatte in Eppendorf seinen Mieter mit einem Hammer erschlagen.

Hamburg. Im Prozess um einen Vermieter, der seinen Mieter in Hamburg-Eppendorf im Streit mit einem Hammer getötet haben soll, hat eine Zeugin das gegenseitige Verhältnis der Männer als „Nervenkrieg“ bezeichnet. Die Bekannte des 65 Jahre alten Angeklagten sagte am Donnerstag vor dem Hamburger Landgericht, dass es wegen verschiedener Mietangelegenheiten in den letzten drei Jahren immer wieder zu Auseinandersetzungen gekommen sei. „Ich konnte mir vorstellen, dass es irgendwann eskalieren würde“, meinte sie. Der Angeklagte und das Opfer (71) hatten gemeinsam eine Villa bewohnt. Das Urteil wird für Anfang November erwartet.

( (dpa) )

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