Lohbrügge

Vergewaltigung in den Boberger Dünen: Ermittlungen laufen

Die Polizei fahndet nach einem unbekannten Sexualstraftäter, der am Donnerstag eine 18-Jährige in den Boberger Dünen vergewaltigt hat. Die junge Frau hatte sich über Handy bei der Feuerwehr gemeldet.

Hamburg. Nach der Vergewaltigung einer 18-Jährigen in Hamburg-Boberg fahndet die Polizei nach einem unbekannten Sexualstraftäter. Die nicht aus Hamburg stammende 18-Jährige hatte sich am Donnerstagnachmittag per Handy bei der Feuerwehr gemeldet und angegeben an einem ihr unbekannten See in den Boberger Dünen zu sein, berichtete die Polizei am Freitag. Nach einer Suchaktion mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber wurde die junge Frau entdeckt. Mit Unterkühlungen wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Ermittlungen der Polizei hatte die junge Frau einen Bus der Linie 12 an der Haltestelle „Kirchsteinbek“ verlassen. Nach ihrer Aussage wurde sie dann in der Steinbeker Hauptstraße von dem Täter bedroht und durch eine Wohnstraße und über einen Parkplatz in ein Waldstück dirigiert. Dort sei sie von dem etwa 30 bis 40 Jahre alten Mann vergewaltigt worden. Ein bei einer Sofortfahndung festgenommener 41-Jähriger wurde später wieder freigelassen. Der Tatverdacht gegen ihn sei entkräftet, hieß es. Jetzt sucht die Polizei Zeugen, die das Opfer in Begleitung eines Mannes gesehen haben.

Die Polizei bittet Zeugen um Hilfe bei der Klärung des Falls. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt unter der Rufnummer 4286-56789 entgegen.