Höhe Neumünster

Ein Schwerverletzter bei Verkehrsunfall auf der A 7

Die A 7 bei Neumünster musste voll gesperrt werden, nachdem ein Sattelzug auf ein Auto aufgefahren war, das am Seitenstreifen stand.

Neumünster/Schleswig. Ein schwarzer Montag auf der A7: Gleich zwei Unfälle mit Lastwagen haben zu Sperrungen auf der Autobahn geführt. Ein Mann wurde lebensgefährlich verletzt, als am Morgen ein Sattelzug kurz hinter der Anschlussstelle Neumünster-Mitte von der Fahrbahn abkam und auf ein Auto auffuhr, das auf dem Seitenstreifen stand. Der Sattelzugfahrer habe angegeben, einem schlingernden Wohnmobil nach rechts ausgewichen zu sein, teilte die Polizei mit. Dort standen zwei Autos mit Reifenpanne, deren Fahrer gerade mit der Reparatur beschäftigt waren. Einer der Autofahrer konnte sich mit einem Sprung retten, der andere wurde erfasst und lebensgefährlich verletzt. Der Lastwagenfahrer erlitt einen Schock. Der Sachschaden betrug 150.000 Euro. Die A7 blieb in Richtung Süden bis Mittag voll gesperrt. Zu Staus kam es auch im Stadtgebiet von Neumünster, wohin der Verkehr umgeleitet wurde. Noch am Nachmittag war die A7 nur einspurig befahrbar.

In Richtung Norden war die A7 zwischen den Anschlussstellen Schleswig-Schuby und Tarp (Kreis Schleswig-Flensburg) bis zum Mittag teilweise gesperrt.

Am frühen Montagmorgen war außerdem ein Lastwagen von der Fahrbahn abgekommen und in eine Böschung gerutscht. Da der Gefahrguttransporter 21 Tonnen verschiedener Säuren geladen hatte, setzte die Feuerwehr vorsorglich ihren Gefahrgutlöschzug ein. Es liefen allerdings keine Stoffe aus, auch Gefäße wurden nicht zerstört. In Richtung Norden war die A7 deshalb zwischen den Anschlussstellen Schleswig-Schuby und Tarp (Kreis Schleswig-Flensburg) bis zum Mittag teilweise gesperrt. Beim Fahrer sei ein Atemalkoholwert von gut 0,5 Promille festgestellt worden, teilte die Polizei mit. Er blieb unverletzt. Den 35-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Verstoßes gegen gefahrgutrechtliche Bestimmungen. (dpa)