Schwer bewaffnete Hells Angels im Auto gestellt

Horn. Die Herren trugen Schwarz, setzten sich Mützen auf, dann stiegen sie in ein Auto und fuhren davon. Zivilfahnder, die diese Szene in der Nacht zum Dienstag an der Pagenfelder Straße (Horn) beobachteten, wurden stutzig. Zu Recht, wie sich herausstellen sollte.

Bei den Männern - nach Angaben der Beamten "echte Brecher" - handelte es sich um polizeibekannte Mitglieder der Hells Angels. Und der Mercedes, in den sie gestiegen waren, war voller Waffen. Alexander D., 28, und Dominik G., 34, planten offenbar Größeres. Als die Beamten sie an der Horner Rennbahn stoppten, trugen beide schusssichere Westen. Warum, das verrieten die Mitglieder des Hells-Angels-Charter "Harbour City" indes nicht. Bei ihnen fanden die Polizisten Pfefferspray, Messer, Hämmer, Axtstiele und derlei mehr. Strafverschärfend für den vielfach durch gefährliche Körperverletzungen aktenkundigen Alexander D.: Ihm ist verboten, Waffen und Munition zu besitzen. Das Verbot war Teil eines Gerichtsurteils. Die Kripo versucht nun, die Hintergründe aufzuhellen.