Hamburg. Die einen wollen per Volksentscheid ein neunjähriges Gymnasium durchsetzen, die anderen Schule für alle. Beide schreiben an Senatorin.

Mitgründer der Volksinitiative „G9 Hamburg – mehr Zeit zum Lernen“ wehren sich gegen die Kritik, sie schwächten mit ihrem Vorstoß für neun statt acht Jahre bis zum Abitur an Gymnasien die Bedeutung der Stadtteilschulen, an denen G9 gilt. Damit reagieren sie auf einen Brief, den die Hamburger Gruppe des bundesweiten Bündnisses „Bildungswende jetzt“, wie berichtet, an Hamburgs neue Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD) geschrieben hatte.