Hamburg. Kinderärzte schlagen Alarm: Terminnot, überfüllte Praxen, Unterfinanzierung. „Dieser Winter könnte schlimmer werden als der letzte.“

Ein Hamburger Kinderarzt, um die 70 Jahre alt, hat längst nicht genug. Seine Praxis hat er eigentlich aufgegeben. Jetzt macht er noch mal eine neue auf. An einem anderen Standort. Er tut es für seine kleinen Patientinnen und Patienten, für die Eltern, die wegen Wartezeiten und Terminknappheit schon verzweifeln. Ein anderer, deutlich über 70, arbeitet noch immer in einer Gemeinschaftspraxis mit. Warum? Weil er es kann. Weil er gebraucht wird. Weil es für ihn keinen schöneren Job auf der Welt gibt.