Neues Album erscheint am 27. August

Popstar Kim Wilde freut sich auf das Hamburger Publikum

Kim Wilde charakterisiert ihren Stil als "Rock Pop", beeinflusst von ihren Anfängen. Am 4. März 2011 kommt sie ins Congress Centrum Hamburg.

St. Georg. In den 80er-Jahren wirbelte sie voller Elan über sämtliche europäische Bühnen. Alle sangen ihren Erfolgshit "Kids of America" mit und sie wurde über Nacht zum Weltstar. Entspannt sitzt die britische Sängerin Kim Wilde jetzt inmitten von zahlreichen Kissen auf einem Sofa in einer Suite des Hotels The George. Die blonde Mähne hat sie noch immer, auf den Lippen trägt sie Lipgloss. Schwarze Hose, schwarzer Blazer, schwarze Peeptoes und ein T-Shirt mit Glitzersteinchen, so viel Rock muss sein. Die 49-Jährige spricht mit ruhiger Stimme über ihre Erinnerungen an Hamburg. Dazu gehören natürlich etliche Auftritte: "Jedes Mal ist das Publikum unglaublich", sagt sie sehr diplomatisch. An eine "komische Sache" kann sie sich noch sehr gut erinnern.

Es sei Ende der 80er-Jahre gewesen, als sie sich nach einer langen Nacht auf der Reeperbahn eine Makrele essend auf dem Fischmarkt wiederfand. "Es war einfach fantastisch, wie viel da noch los war. Ich dachte, alle würden um die Uhrzeit schlafen." Sie könne sich durchaus vorstellen, noch einmal hinzugehen, aber "diesmal müsste ich vorher schlafen und nicht feiern". Den Weihnachtsmarkt habe sie ebenso gern besucht ("Das ist eine schöne deutsche Tradition.") wie ein klassisches Konzert - ihr erstes dieser Art. "Es berührte mich so, dass ich Tränen in den Augen hatte."

Zurück ins Rampenlicht kehrte Kim Wilde, als sie 2003 mit Nena eine englische Version von "Irgendwie, irgendwo, irgendwann" aufnahm und 2006 ihr Album "Never Say Never" mit Nenas Produzenten produzierte. Kim Wildes neues Album "Come Out And Play" erscheint am 27. August. Sie selbst charakterisiert den Stil als "Rock Pop", beeinflusst von ihren musikalischen Anfängen. Und das will sie den Hamburgern auch am 4. März 2011 beweisen, wenn sie im Congress Centrum Hamburg auftritt.