Neuwahl in Hamburg

"Sarrazistische Partei" will bei Bürgerschaftswahl antreten

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Die Gruppierung will für Volksentscheide eintreten. Insgesamt wollen acht neue Gruppierungen mitmischen, müssen aber noch anerkannt werden.

Hamburg. Zur Hamburger Bürgerschaftswahl am 20. Februar wollen acht Parteien und Wählervereinigungen antreten, die noch nicht anerkannt sind. Sie hätten fristgerecht ihre Beteiligung angezeigt, teilte Landeswahlleiter Willi Beiß am Dienstag mit. Darunter befinden sich bereits bekannte Gruppierungen wie die Satire-Partei „Die Partei“ oder zwei verschiedene Gemeinschaften von freien Wählern, aber auch neue Organisationen wie eine „Sarazzistische Partei – für Volksentscheide, SPV Atom Stuttgart21“. Sie dürfen nur dann Wahlvorschläge mit Kandidatenlisten einreichen, wenn sie von den Landeswahlausschüssen am 6. Januar anerkannt werden. An diesem Verfahren müssen Parteien nicht teilnehmen, die im Bundestag oder einem Landtag vertreten sind. (dpa)