Jürgen Hunke will zügig mit Planungen für Teehaus beginnen

Hamburg. Nach dem Bürgerentscheid für den Bau eines Teehauses im Ostseebad Timmendorfer Strand will der Hamburger Kaufmann Jürgen Hunke möglichst schnell mit den konkreten Planungen beginnen. Jetzt müssten sich seine Architekten und die Gemeinde zusammensetzen und die nächsten Schritte besprechen, sagte Hunke. Am Sonntag hatte sich bei einem Bürgerentscheid eine deutliche Mehrheit der Wahlberechtigten für den Bau ausgesprochen, den Hunke der Gemeinde schenken will. Fast 58 Prozent der Wähler stimmten für das Teehaus. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,5 Prozent. "Das Ergebnis des Entscheids ist gut für Timmendorfer Strand. Ich bin sehr froh, dass ich nun eine kreative und visionäre Idee umsetzen kann", sagte Hunke. Der Wahl-Timmendorfer mit einer Vorliebe für alles Asiatische will den Pavillon mit Bistro, Galerie und einem Raum für Trauungen auf der Spitze einer neuen Seebrücke bezahlen. Eine konkrete Bausumme hat Hunke bislang nicht genannt. Die Kosten für den Steg in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro will die Gemeinde tragen.

Gegner des Bauwerks hatten kritisiert, dass ein asiatisches Teehaus nicht an die Ostsee passen würde.