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Fussball

Jesteburg nimmt die erste Hürde im Niedersachsenpokal

Regionalliga-Fußballfrauen gelingt hart erarbeitetes 3:0 bei Oberligist TSV Bemerode

Jesteburg.  Die erste Hürde auf dem Weg zum erneuten Einzug ins Endspiel um den Niedersachsenpokal haben die Regionalliga-Fußballerinnen des VfL Jesteburg genommen. Beim Oberligisten TSV Bemerode kam das Team von Trainerin Ina Heitmann zu einem erwarteten, aber hart erarbeiteten 3:0 (1:0)-Sieg.

Der frühe Führungstreffer nach fünf Minuten durch einen Kopfball von Anna-Lena Günthel nach Freistoß von An­drea Ludewig brachte zum Leidwesen von Heitmann nicht die erhoffte Sicherheit. Das eigene Spiel war durch zahlreiche Ungenauigkeiten geprägt. Bemerode hätte in dieser Phase gut und gerne ausgleichen können. Maleen Gerkens und Sarah Stöckmann vergaben gute Möglichkeiten, so dass es bis zur Pause beim 1:0 blieb.

Es dauerte bis zur 67. Minute, ehe Sarah Wedtgrube nach einer Ballstafette über Anna-Lena Günthel und Nele Heins den Ball zum 2:0 einschieben konnte. Danach musste Jesteburgs Torhüterin Sonja Putensen ihr ganzes Können aufbieten, um den Anschlusstreffer zu verhindern. Erst mit dem 3:0 durch Fabienne Stejskal – wieder ein Kopfballtor und wieder nach Vorlage von Ludewig – stand der Sieg beim unterklassigen Gegner fest. Kommenden Sonntag geht es in der Regionalliga Nord weiter mit dem Auswärtsspiel beim SV Meppen.

5:4 – Landesligist Fleestedt feiert den ersten Saisonsieg

In der Landesliga Lüneburg haben die Frauen von Eintracht Elbmarsch auch das dritte Saisonspiel nicht gewonnen. Ganz im Gegenteil: Vom Auswärtsspiel beim TuS Westerholz in Scheeßel kehrten sie mit einer 0:4 (0:1)-Schlappe heim. „Unsere Gegnerinnen waren lauf- und zweikampfstärker und haben immer wieder mit langen Diagonalbällen in den Rücken der Abwehr gespielt“, sagte Trainer Jan Flindt. Nach dem 0:0 in Osterholz und zwei Niederlagen spricht Flindt offen von einem Fehlstart in die Saison.

Den ersten Sieg im dritten Anlauf feierten dagegen die Frauen des TuS Fleestedt mit dem spektakulären 5:4 (3:1) gegen VSK Osterholz-Scharmbeck. Sah es nach einer halben Stunde nach einem leichten Spiel aus – Annika Gerdau, Laura Schlichting und Lea Hartgen hatten ihre Farben mit 3:0 in Führung geschossen – wurde es zwischenzeitlich eine Zitterpartie. Die Gäste glichen in der 55. Minute zum 3:3 aus. Aber Hartgen und Gerdau legten erneut zwei Tore vor; der 4:5-Anschlusstreffer für Osterholz fiel erst zwei Minuten vor Schluss. Zum Glück für Fleestedt etwas zu spät.