Harburg
Fussball

Türkiye-Trainer peilt den sofortigen Wiederaufstieg an

Wilhelmsburg. Im ersten Heimspiel in der neuen Liga nach dem Abstieg aus dem Oberhaus des Hamburger Fußballs hat der FC Türkiye am Sonnabend um 15 Uhr Nienstedten zu Gast an der Landesgrenze. Im Pokal gab es zuletzt eine 0:3-Klatsche gegen Buchholz 08. Das erste Auswärtsspiel in der Landesliga Hammonia gewann der FC Türkiye mit 3:2 beim USC Paloma.

Nach drei Jahren Oberliga-Zugehörigkeit und den Tabellenplätzen 11, 14 und 16 verabschiedeten sich die Wilhelmsburger Oberligafußballer aus Hamburgs höchster Spielklasse. Auch der spät verpflichtete Trainerfuchs Michael Fischer konnte das Ruder nicht mehr herumreißen, weil Disziplinlosigkeit, Egoismus und mangelhafter Kampfgeist das Klima im Verein vergiftet hatten. Weil es nicht an ihm lag, fiel Fischer nicht aus dem Trainer-Karussell, das an der Landesgrenze schneller rotiert als anderswo. Früh war klar, dass der akribisch arbeitende Übungsleiter bleiben durfte. Während Fischer vor Optimismus strotzt und vom Wiederaufstieg spricht, formuliert Türkiye-Manager Klaus Klock das Saisonziel deutlich vorsichtiger, spricht von einem „einstelligen Tabellenplatz“, den das neu formierte Team mindestens erreichen soll.

Aus dem alten Kader verblieben in der Saison 2018/19 nur noch sieben Spieler. Bei den Zugängen haben die Verantwortlichen des Landesligisten darauf geachtet, „Typen mit Charakter“ (Fischer) zu verpflichten. Herausgekommen sei eine „gute Mischung aus Jung und Alt“ herausgekommen. Besonders freut der Trainer sich darüber, dass die Brüder Mustafa (27) und Berkan (20) Okur von Inter 2000 zurückgekehrt sind.