Harburg
Radsport

Eine erfolgreiche Deutschlandreise

Ein Doppelsieg beim Mountainbike-Marathon in Bad Harzburg gelang Levin Stange und Ben Laatsch von der RSG Nordheideh

Ein Doppelsieg beim Mountainbike-Marathon in Bad Harzburg gelang Levin Stange und Ben Laatsch von der RSG Nordheideh

Foto: RSG Nordheide / HA

Radsportler der RSG Nordheide sind bei drei Rennen in Solingen, Bad Harzburg und Marlow vorn dabei.

Buchholz.  Auf großer Deutschlandreise befanden sich die Mountainbikefahrer der Radsportgemeinschaft (RSG) Nordheide am vergangenen Wochenende. Der Nachwuchs aus Buchholz und Umgebung war parallel an drei verschiedenen Orten unterwegs.

Für den bei den U19-Junioren aktiven Lizenzfahrer Luk Boving ging die Reise nach Solingen zum 16. internationalen Mountainbike-Cup des Weltverbandes UCI. Die anspruchsvolle Runde mit einem Steingarten, Sprüngen mit 50 Zentimetern Höhenunterschied und 15-prozentigen Anstiegen sorgte für jede Menge Fahrspaß, aber vor allem für Anstrengung. Nach 86 Minuten, 23,93 Kilometern und 520 Höhenmetern beendete Luk Boving sein erstes Rennen um Weltranglistenpunkte auf einem guten 13. Platz.

Beim neunten Bad Harzburger Mountainbike-Marathon starteten Ben Laatsch, Levin Stange Tim Stöver und Niels Willers. Ben Laatsch (U15) und Levin Stange (U17) konnten sich auf dem 19 Kilometer langen Rundkurs bald nach dem Start von der Konkurrenz lösen und fuhren jeweils Altersklassensiege auf der Kurzdistanz ein. Hobbyfahrer Tim Stöver (Männer) landete nach 36 Kilometern auf Rang 13. Niels Willers musste vorzeitig aufgeben.

Zwei weitere Fahrer der RSG Nordheide nahmen mit der Hoffnung an Norddeutschlands größtem Straßenrennen in Marlow teil, im Mittelfeld landen zu können. Karsten Loos (Mastersklasse 2) ging bei stürmischem und regnerischem Wetter auf die vier Runden des insgesamt 62 Kilometer langen Rennens. Bereits in der ersten Runde waren aber alle Hoffnungen dahin. Bei Geschwindigkeiten jenseits der 60 Kilometer pro Stunde musste Karsten Loos abreißen lassen und sortierte sich schließlich am Ende des Feldes auf Rang 43 ein.

Für Piet Loos lief es deutlich besser. Obwohl Straßenrennen nicht gerade sein Steckenpferd sind, konnte er sich von Anfang an in der Spitzengruppe des mehr als 30 Fahrer starken Teilnehmerfeldes etablieren. Zwei Fahrer enteilten in der letzten von fünf Runden und waren nicht mehr gesehen. Im Schlussspurt der Verfolgergruppe konnte sich Piet Loos dann aber durchsetzen und passierte als hervorragender Dritter die Ziellinie.