Harburg
Fussball

TSV Auetal rettet sich mit Heimsieg gegen Jesteburg

Trainer Altmann kündigt für nächste Bezirksligasaison einen hochkarätigen Neuzugang an

Toppenstedt.  Am Ende der turbulenten Saison konnten die Fußballer des TSV Auetal kräftig jubeln. Dank des 3:2-Heimsieges gegen den VfL Jesteburg sicherte sich die Mannschacht von Trainer Torsten Altmann den Klassenerhalt in der Bezirksliga zwei. Der gleichzeitigen 1:2-Niederlage von Konkurrent Firat Bergen bei Schlusslicht FC Rosengarten hätte es nicht bedurft.

Dass Auetal trotz 39 Punkten und zehn Saisonsiegen bis zuletzt zittern musste, war weniger der eigenen Schwäche als vielmehr der Stärke der Liga geschuldet. „Die war diesmal sehr ausgeglichen“, konstatierte Altmann, „mit zwei Siegen mehr wären wir Fünfter geworden – unglaublich!“

Unglaublich spannend ging es auch am letzten Spieltag zu. Bergen führte kurz vor der Pause mit 1:0 und Jesteburgs Hendrik Klumb glich in der 54. Minute die Auetaler Führung von Dzenan Derlek aus. Nach 73 Minuten ging Absteiger Jesteburg, der eine formidable Rückrunde gespielt hatte, durch Cedric sogar mit 2:1 Fuß in Führung.

Doch Auetal behielt die Nerven und schenkte dem konditionell nachlassenden VfL in der Schlussviertelstunde noch zwei Tore ein – beide durch den Serben Derlek, der seine Sternstunde im TSV-Dress mit einem Dreierpack krönte. „Er ist zwar ein Guter, braucht aber sonst sehr viele Torchancen“, sagte Altmann, „aber Dzenan hat am Sonnabend wohl einen Sonntag erwischt.“ Schöner kann man die Top-Leistung des ehemaligen Akteurs in der zweiten serbischen Liga wohl nicht mit Worten umschreiben.

Weil Bergen das 1:2 in Rosengarten erst in letzter Minute kassierte, war der Sieg des TSV Auetal exorbitant wichtig: Hätte Bergen auf den letzten Drücker gewonnen und Auetal nur ein Remis erreicht, hätte es für den TSV nur für den Relegationsplatz gereicht.

So aber kann Torsten Altmann die nächste Spielzeit in der Bezirksliga planen, in der nicht wieder gezittert werden soll: „Ich bin optimistisch. Der Kader bleibt fast komplett zusammen und wird durch drei Spieler ergänzt, die uns weiterhelfen werden.“ Darunter soll ein echter „Kracher“ aus Hamburg sein, deutete Altmann an.