Fredenbeck

VfL Fredenbeck dreht Spiel in Handewitt in der zweiten Halbzeit

Drittliga-Handballer gewinnen 30:27 nach 13:16-Pausenrückstand

Fredenbeck. So allmählich entspannt sich die Lage beim VfL Fredenbeck. Nach dem 30:27 (13:16)-Auswärtserfolg beim Bundesliga-Nachwuchs der SG Flensburg/Handewitt – bereits der fünfte Erfolg in fremder Halle – rangieren die Drittliga-Handballer aus Fredenbeck auf Tabellenplatz zehn mit nur zwei Minuspunkten mehr als der nächste Gegner. Und das ist am Sonnabend in der Geestlandhalle wieder eine Bundesliga-Reserve, nämlich der Tabellenfünfte Füchse Berlin II.

Das Hinspiel gegen Flensburg/Handewitt ging in eigener Halle noch mit 26:32 verloren. Und nach einer Niederlage sah es auch in Handewitt lange aus. Bis zum 5:6 aus Sicht des VfL Fredenbeck, der noch ohne seinen Neuzugang Eike Wertz auskommen musste, verlief die Partie ausgeglichen. Bis zur 20. Minute setzte sich Flensburg aber auf 13:7 ab. Vieles deutete darauf hin, dass auch das Rückspiel klar an die Nachwuchshandballer von der dänischen Grenze gehen würde. Doch Fredenbeck kämpfte sich zurück ins Spiel, überzeugte besonders mit einer guten Abwehrleistung.

Nach dem 13:16-Pausenrückstand ließen die Gäste kaum noch Gegentreffer zu. In der 50. Minute traf Zdenek Polasek zum 24:19 für Fredenbeck. Die Flensburger brachten es in den ersten 20 Minuten nach dem Wiederanpfiff lediglich auf drei Treffer. Dank der insgesamt zehn Treffer von Lars Kratzenberg und der sieben Tore von Maciek Tluczynski konnte der Vorsprung gehalten werden. Gegen die Füchse Berlin soll am Sonnabend dann auch Eike Wertz endlich sein Debüt geben.

Die Tore für den VfL Fredenbeckerzielten Lars Kratzenberg (10), Maciek Tluczynski (7), Jürgen Steinscherer, Philip Grote (je 4), David Oppong, Karol Moscinski (je 2) sowie Ghennadii Golovici (1).

( (gb) )

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