Stade

Elbmarsch ist gegen Treubund zum Siegen verdammt

Am letzten Spieltag können in der Fußball-Landesliga noch mehrere Teams absteigen

Drennhausen/Stade. Herzschlagfinale in der Fußball-Landesliga Lüneburg. Am letzten Spieltag am morgigen Sonnabend, alle Spiele werden parallel um 17 Uhr angepfiffen, können noch mehrere Mannschaften absteigen, die derzeit nicht auf einem der fünf Abstiegsplätze stehen. Zu den Teams, die den VfL Stade, TV Jahn Schneverdingen und TSV Winsen in die Bezirksligen folgen könnten, gehören die Eintracht Elbmarsch, SV Eintracht Lüneburg und TuS Güldenstern Stade.

Bereits ein Unentschieden würde Güldenstern Stade genügen, das damit die besten Aussichten hat, auch in der kommenden Saison in der Landesliga zu spielen. Die Mannschaft von Trainer Martin König rangiert auf Platz acht zwei Punkte und einem um elf Treffer besseren Torverhältnis vor dem FC Eintracht Cuxhaven auf dem ersten Abstiegsplatz. Um sicher in der Liga zu bleiben, würde ein Punktgewinn im Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Bornreihe reichen, denn dass Cuxhaven zur gleichen Zeit mit mindestens elf Toren Vorsprung bei der SV Ahlerstedt/Ottendorf gewinnt, ist kaum anzunehmen, auch wenn der Gegner zuletzt zweimal verloren hat.

Und dann ist da ja auch noch das direkte Abstiegsduell zwischen der SV Eintracht Lüneburg und dem FC Verden 04. Beide Mannschaften liegen mit 40 Punkten gleichauf mit Güldenstern, haben aber mit minus sieben und minus zwölf Toren ebenfalls das wesentlich schlechtere Torverhältnis. Wer verliert, bleibt ohnehin hinter den Stadern.

Zum Siegen verdammt ist dagegen Eintracht Elbmarsch. Die Mannschaft von Trainer Sven Timmermann, die zuletzt sechs Spiele in Folge gewinnen konnte, kann sowohl von Eintracht Cuxhaven als auch vom TSV Etelsen - spielt gegen Meister und Oberliga-Aufsteiger TB Uphusen - noch vom letzten Nichtabstiegsplatz verdrängt werden. Timmermann: "Wir werden Kontakt zu den Spielen in Ahlerstedt und Etelsen halten. Nach sieben Siegen in acht Spielen können wir aber mit breiter Brust auftreten, werden aber nicht auf Teufel komm raus stürmen."