Die Stadtteilserie: Rönneburg

Der Stadtteil-Pate: Heiner Schmidt

| Lesedauer: 2 Minuten

Redakteur Heiner Schmidt radelte einst zur Schule durch Rönneburg – und fand dort die Liebe seines Lebens.

Redakteur Heiner Schmidt radelte einst zur Schule durch Rönneburg - und fand dort die Liebe seines Lebens

Mein Lieblingsplatz

Sanft streicht der Wind durch den kleinen Hain, auf den Koppeln am Hang schnauben Pferde. Und in besonderen Glücksmomenten ist auf dem Fuchsberg kein menschengemachter Laut zu hören, nur Natur. Zu veritablen 60 Höhenmetern türmt sich der Hügel hart an der Grenze zu Niedersachsen auf. Weil nur sein Plateau baumbestanden ist, erlaubt er dem Besucher weite Blicke ins Land: Im Westen bis zu den Vahrendorfer Höhen, im Osten über das Elbtal hinweg sogar bis nach Bergedorf. Für Städter und Flachländer ganz ungewohnt weitreichende Perspektiven.

Das Original

Fleisch- und Wurstwaren gehörten bereits zum Sortiment – in den 1960er-Jahren hatte der Rönneburger Unternehmer Uwe Kohlhase die Idee, Schmalz herzustellen. Mittlerweile umfasst die Produktpalette des Brotaufstrichs gut 30 Sorten und reicht von Apfelgrieben- über Hütten- und Kaiserschmalz Gans exquisit mit Kräutern bis zum cholesterinfreien Vital Premium Kräuter- Schmalz. Zu kaufen ist das Kohlhase-Schmalz in ganz Deutschland und selbst in Spanien und Portugal. Nur direkt aus Rönneburg stammt es nicht mehr. Produziert wird nun in Sinstorf.

Ideal für …

Bis auf die üblichen Ausreißer nach oben und unten leben in Rönneburg zumeist Menschen mit durchschnittlich dicker Brieftasche: Angestellte, Facharbeiter, Ingenieure, Lehrer, Handwerker. Die Immobilienpreise sind für Hamburger Verhältnisse moderat. Der Einkauf für den täglichen Bedarf ist ohne Auto aber kaum möglich. Dafür entschädigt Rönneburg mit viel naturnaher Landschaft, die zu Fuß in wenigen Minuten erreicht ist. Ein idealer Stadtteil für junge Familien, die in der Stadt, aber trotzdem auch ein bisschen auf dem Dorf wohnen wollen.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Rönneburg