Hamburg. Bis Sonnabend können Besucher in der Hamburger City kostenlos durch virtuelle Welten reisen, Kinder mit Robotern um die Wette malen.

  • Am Harburger Ligeti Zentrum verschmelzen seit bald einem Jahr die Bereiche Kunst, Musik, Medizin und Technologie miteinander
  • Heraus kommen faszinierende Welten, in die man nun konkret eintauchen kann
  • Das Angebot in der Zentralbibliothek am Hühnerposten richtet sich an alle Altersklassen

Können Klänge heilen? Wie malt ein Roboter? Und wie klingt eigentlich ein Gemälde von Matisse oder Dalí? Experimentierfreudige und Innovationshungrige, Familien, Kinder und neugierige Menschen aller Altersklassen können dies und noch viel mehr ab Freitag, 9. Februar, in der Zentralbibliothek am Hühnerposten erfahren.

Dort stellt sich das „Ligeti Zentrum“ aus dem Harburger Binnenhafen vor – eine neue Institution, die sich ganz dem Thema Innovation verschrieben hat und ein Verbundprojekt ist zwischen der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

Eine Reise durch virtuelle Welten, die man sonst nur aus dem Analogen kennt

Durch die fächerübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen entstehen im Kaispeicher im Harburger Binnenhafen – dem Standort des Ligeti-Zentrums – seit wenigen Monaten Lösungen für eine Welt von morgen. Gezielte Angebote und Aktionen sollen die Forschung in die Mitte der Gesellschaft bringen. Jetzt werden erste Ergebnisse präsentiert.

Das „Ligeti Zentrum, ein Ableger der Hochschule für Musik und Theater , wird von Professor Dr. Georg Hajdu geleitet.
Das „Ligeti Zentrum, ein Ableger der Hochschule für Musik und Theater , wird von Professor Dr. Georg Hajdu geleitet.

Was geschieht, wenn Kinder mit Robotern um die Wette malen?

Los geht es am Freitag, 9. Februar, und am Sonnabend, 10. Februar, mit einem spannenden Programm und reichlich Mitmachmöglichkeiten. Das Projekt „Moving Sound Pictures“ ermöglicht es beispielsweise, sich mit Hilfe einer VR-Brille direkt in berühmte Gemälde in den virtuellen Raum zu begeben und darin interaktiv zu musizieren.

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Es gibt einen Malwettbewerb zwischen Kindern und Robotern, einen Hörspaziergang zur Erkundung der Bibliothek oder eine Station für Klangproben und Klangkunst und vieles mehr. Vorgestellt wird auch das Projekt „Healing Soundscapes“, das die klangliche Umgebung in Gesundheitseinrichtungen durch Musikinstallationen verbessern möchte.

Faszinierende Momente in der Bücherhalle: Hörspaziergang und Musikinstallationen

Das Programm mit Workshops und interaktiven Stationen findet am Freitag und Sonnabend im Hauptdeck der Zentralbibliothek statt. Eine Anmeldung zu den angebotenen Workshops zur Musiktherapie, einem Hörspaziergang und einem Musikworkshop mit Kindern kann über die Homepage der Bücherhallen erfolgen.

Im Anschluss an die Aktionstage gibt es noch bis Mittwoch, 28. Februar, die Gelegenheit, eine Ausstellung mit einer Auswahl von Arbeiten des „Ligeti Zentrums“ zu besichtigen. Sie ist zu den regulären Öffnungszeiten der Zentralbibliothek in der historischen Säulenhalle zu sehen.