Harburg
Müll

Die Abfallgebühren werden im Landkreis Harburg 2020 teurer

Im Landkreis Harburg stweigt der Preis für die Müllabfuhr.

Im Landkreis Harburg stweigt der Preis für die Müllabfuhr.

Foto: Paul Zinken / dpa

Gründe für den Gebührenanstieg: Die um eine Million Euro gestiegenen Kosten der Bioabfallverwertung und der Rückgang der Erlöse für Altpapier.

Kreis Harburg.  Die Gebühren für Hausmüll im Landkreis Harburg steigen 2020 an. Das hat der Kreis-Umweltausschuss mit Mehrheit beschlossen.

Zwar wird die Grundgebühr von bisher 40 Euro pro Jahr beibehalten. Die jährliche Volumengebühr erhöht sich aber von 2,54 Euro/pro Liter auf 2,72 Euro des pro Woche genutzten Abfallbehältervolumens. Die Gebühr für einen 60 Liter-Bioabfallbehälter beträgt 16,62 Euro, für einen 120 Liter-Bioabfallbehälter 33,24 Euro und für einen 240 Liter-Bioabfallbehälter auf 66,48 Euro – jeweils pro Jahr.

Die wesentlichen Gründe für den Gebührenanstieg sind die um eine Million Euro gestiegenen Kosten der Bioabfallverwertung, höhere Kosten der Haus- und Sperrmüllsammlung von 900.000 Euro und der Rückgang der Erlöse für Altpapier.

900.000 Euro weniger als im Vorjahr

Der Verkauf brachte 900.000 Euro weniger als im Vorjahr. Allerdings sanken die Kosten für den Abfalltransport und –beseitigung um 1,9 Millionen Euro. Zudem wirkt sich der Überschuss von 500.000 Euro aus der Ergebniskalkulation von 2017 aus.

Seit Mitte April gibt es im Landkreis die Grüne Tonne. Die Gebühren für den Bioabfall wurden auf Empfehlung der Econum Unternehmensberatung vom Kreistag festgelegt. Sie decken die Kosten zu etwa einem Drittel.

Ein Beistellsack kostet 4,50 Euro, Grünabfallsäcke 80 Cent und Wertstoffschnüre ebenfalls 80 Cent.