Harburg
Winsen

Wenigverdienende im Landkreis von Altersarmut bedroht

Winsen.  12.200 Vollzeit-Beschäftigte im Landkreis Harburg verdienen weniger als 2200 Euro brutto. Berechnungen der Bundesregierung ergeben, dass Personen mit so niedrigem Gehalt im Alter auf staatliche Unterstützung angewiesen sein werden. Im Kreis Harburg sind das 30 Prozent aller Personen, die sozialversicherungspflichtig vollzeit arbeiten. „Altersarmut trotz Vollzeit – das kann nicht sein“, kritisiert der Bezirksvorsitzende Matthias Maurer der Gewerkschaft IG Bau. Eine Absicherung gegen Armutsrenten seien Tarifverträge, sagt er. Der durchschnittliche Tariflohn läge deutlich über dem Armutsrisiko, oft sei sogar eine Betriebsrente vereinbart, die Beschäftigte absichere.