Harburg
Buchholz

Parabol Theater: Alles für die liebe Familie!

Eine italienische Familie in Amerika – da bleiben Konflikte zwischen der europäisch geprägten älteren Generation und der modernen amerikanischen Jugend nicht aus

Eine italienische Familie in Amerika – da bleiben Konflikte zwischen der europäisch geprägten älteren Generation und der modernen amerikanischen Jugend nicht aus

Foto: Finn Piwecki / HA

Das Parabol Theater Buchholz zeigt ein Stück, das zum Lachen und zugleich zum Denken anregt.

Buchholz.  Die Familie steht an erster Stelle – so sehen es zumindest die Großeltern des gebürtigen Italieners Nicholas, die gemeinsam seit vielen Jahren in Amerika im Staat New Jersey leben. Jetzt wartet auf den Enkelsohn der große Karrieresprung und gleichzeitig der Schritt weg von Zuhause, raus in die weite Welt. Doch da haben die Großeltern noch ein Wörtchen mitzureden und versuchen mit Herz und Seele ihr Nesthäkchen zu halten...

In diesem Jahr zeigt das Parabol Theater mit „Was zählt, ist die Familie!“ ein tiefgehendes und anrührendes Stück, das nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken anregt. Eine Geschichte über Generationskonflikte, Gemeinschaft, das Erwachsenwerden, Loslassen können und wie wichtig es oft ist, eine Familie zu haben.

Eigentlich ist Nicholas zu beneiden. Er ist 25 Jahre alt, italienischer Abstammung, lebt seit seiner Geburt in der Nähe seiner beiden italienischen Großeltern–Paare in New Jersey und wird von ihnen seit Kindesbeinen an nach Strich und Faden verwöhnt. Aber so harmonisch wie es klingt, ist es leider nicht. Denn in ihrer aufopferungsvollen Liebe und Zuneigung können sie auch ganz schön anstrengend sein – und das nicht nur, wenn Großmutter Aida ihren Enkel gegen seinen Willen mit Pasta vollstopft.

Als er ihnen ankündigt, er werde sie verlassen, um die ihm angebotene Chance zu nutzen in Seattle beruflich Karriere zu machen, sind sie entsetzt: Wie kann er sie nur wegen einer solch „banalen“ Sache verlassen!?

Nicholas muss gehalten werden. Und wenn man ihn mit der attraktiven Caitlin, der Nichte einer befreundeten Canasta-Partnerin der Großeltern, verkuppeln muss. Denn, was zählt, ist die Familie und die steht an erster Stelle!

Regie bei dem Stück führt Norman Deppe, der bereits in den letzten Jahren am Parabol Theater unter anderem „Mein Freund Harvey“, „Einer flog über das Kuckucksnest“ oder „Pension Schöller“ erfolgreich inszenierte. Es spielen: Finn Piwecki, Gaby Bettin, Katrin Federle, Christian Karrasch, Claus Schwartze und Luca Karrasch.

Parabol Theater: Was zählt, ist die Familie, Sonnabend, 21. April, 20 Uhr, Sonntag, 22. April, 19 Uhr, Empore Buchholz, Breite Str. 10, Karten zu 12 und 16,40 Euro unter 04181/ 28 78 78 oder www.empore-buchholz.de