Harburg
Wohnungen in Harburg

In den Phoenix Höfen sind 100 Mietwohnungen frei

Die Revitalis-Manager Alexander Kuhlendahl und Katharina Schotka sitzen am Esstisch der Musterwohnung

Die Revitalis-Manager Alexander Kuhlendahl und Katharina Schotka sitzen am Esstisch der Musterwohnung

Foto: Thomas Sulzyc

Im Harburger Binnenhafen entstehen die Phoenix Höfe. Erstmals ist am Sonntag eine Musterwohnung zu besichtigen.

Harburg.  Fußbodenheizung in allen Zimmern, Echtholzparkett in Eiche. Und das unter dem in Hamburg normalerweise üblichen Mietpreis für Neubauwohnungen. Die insgesamt 140 Wohnungen (zwei bis fünf Zimmer) in dem Neubauprojekt Phoenix Höfe an der Theodor-Yorck-Straße im Harburger Binnenhafen, die ab dem 1. Juli bezugsfertig sein sollen, dürften begehrt sein. Am Sonntag, 17. Januar, haben Wohnungssuchende erstmals die Gelegenheit, eine Musterwohnung zu besichtigen. Das Abendblatt hat am Freitag einen Blick hineingeworfen.

Die Musterwohnung mit dreieinhalb Zimmern liegt im ersten Stock. Die Bauherrin Revitalis Reals Estate AG hat nichts dem Zufall überlassen und die in Hamburg ansässige „Home Stagerin“ Madeleine von Beckerath mit der Inneneinrichtung beauftragt. Home Staging ist in den USA entstandener Berufszweig. Der aus der Theaterwelt entlehnte Begriff bedeutet so viel wie: in Szene setzen. Sofort fällt das Licht- und Schattenspiel ins Auge, das den Esstisch in dem Wohnzimmer mit der offenen Küche ins Bild setzt. In den USA und in Großbritannien haben Immobilienunternehmen die Erfahrung gemacht: Von Home Stagern inszenierte Wohnungen verkaufen sich besser.

Mit der Vermietung der Phoenix Höfe ist das in Harburg ansässige Unternehmen Haferkamp Immobilien beauftragt. 10,44 Euro kostet der Quadratmeter. Zwölf Euro seien durchschnittlich in Hamburg üblich, sagt Geschäftsführer Siegmund Lorenscheit. Der Mietpreis für die Dachterrassenwohnungen der Phoenix Höfe wird bei bis zu 14 Euro pro Quadratmeter liegen. Ein Parkplatz in der Tiefgarage kostet 85 Euro zusätzlich. Insgesamt entstehen unter den Phoenix-Höfen 114 Pkw-Stellplätze.

In der Freien und Hansestadt Hamburg herrscht Wohnungsmangel. Knapp 20 Mietverträge hat das Büro Haferkamp bereits vor dem ersten Besichtigungstermin in den Phoenix Höfen abgeschlossen. Zusätzlich lägen noch etwa 20 Reservierungen vor, sagt Siegmund Lorenscheit. „Wir erwarten am Sonntag einen großen Andrang“, sagt er. Vier Mitarbeiter werden die Fragen der Wohnungssuchenden beantworten. Es gibt Kaffee und Kuchen.

Der Wohnungsmarkt im Bezirk Harburg biete Suchenden noch Möglichkeiten. „Man kann das hier noch nicht mit Hamburger Stadtteilen wie Eimsbüttel oder Winterhude vergleichen“, sagt Siegmund Lorenscheit. Von den 20 Mietern, die bereits einen vertrag für die Phoenix-Höfe unterzeichnet haben, stammen 70 Prozent aus Harburger Stadtteilen oder aus dem Landreis Harburg.

Mittlerweile sprächen sich aber die Vorzüge des Bezirks Harburg auch bei den nördlich der Elbe lebenden Menschen herum, hat Siegmund Lorenscheit bemerkt. Das seien die schnelle S-Bahnanbindung an den Hauptbahnhof in nur 15 Minuten, die Nähe zu den Autobahnen A1 und A7, die Nähe zu den Schwarzen Bergen mit den Möglichkeiten zur Naherholung und der kurze Weg ins Alte Land mit seinen Obsthöfen. In Harburg ansässige Unternehmen seien interessiert, Wohnungen für Mitarbeiter zu finden.

„Wir sind mit dem richtigen Produkt an dem richtigen Ort“, sagt auch Alexander Kuhlendahl, Leiter der Vermögensverwaltung der Revitalis Real Estate AG. 30 Millionen Euro soll der Bau der Phoenix-Höfe gekostet haben. hieß es beim Richtfest im Oktober vergangenen Jahres. Bestätigen wollte der Revitalis-Manager diese Zahl aber nicht. Eigentümerin der Phoenix Höfe ist die Bayerische Apothekerversorgung. Die Revitalis Real Estate AG denkt über weitere Neubauvorhaben im Bezirk Harburg nach. Alexander Kuhlendahl: „Wir prüfen zurzeit zwei Standorte. Spruchreif ist noch nichts.“

Besichtigung Musterwohnung Phoenix Höfe: Sonntag, 17. Januar, ab 14 Uhr, Theodor-Yorck-Straße 7, im Harburger Binnenhafen