Harburg
Hoopte

Geldsegen für Winsener Marsch

Dorfregion Hoopte, Stöckte, Laßrönne, Tönnhausen wird in Landes-Förderprogramm aufgenommen

Hoopte. Gute Nachricht von den Behörden des Landes, die für die Förderung von Dorferneuerungsmaßnahmen aus Mitteln für die integrierte ländliche Entwicklung zuständig sind: Die Stadt Winsen ist mit ihrer Dorfregion Winsener Marsch, bestehend aus den Elb- und Ilmenaudörfern Hoopte, Stöckte, Laßrönne und Tönnhausen, in das Förderprogramm aufgenommen worden. Darüber freut sich Bürgermeister André Wiese. „Unsere Initiative, die durch die Elbe und die Ilmenau verbundenen und von diesen beiden Flüssen geprägten Dörfer gemeinsam in den Blick zu nehmen, hat offensichtlich überzeugt. So haben wir jetzt die Möglichkeit, für ganz unterschiedliche Vorhaben und Projekte staatliche Fördermittel in Anspruch zu nehmen.“

Ziel der Dorferneuerung ist die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Zum Beispiel durch kleine Bau- und Erschließungsmaßnahmen, die Sanierung und Anpassung von land- und forstwirtschaftlich genutzter Bausubstanz, die Umgestaltung innerörtlicher Gewässer oder die Optimierung der Verkehrsverhältnisse.

„Dieses und anderes soll den Dörfern mit ihren Eigenarten und kulturhistorischen Besonderheiten eine langfristige, gute Perspektive geben“, betont der Bürgermeister. „Das ist eine lohnende Gemeinschaftsaufgabe.“

In den nächsten Monaten wird es einen öffentlichen Auftakt zur Erarbeitung konkreter Konzepte für die Dorfregion geben. Dann werden Arbeitskreise mit interessierten und engagierten Menschen aus den Dörfern gebildet und Fachleute eines externen Planungsbüros beauftragt. Das sind die nächsten Schritte. „Je intensiver sich die Menschen vor Ort in den Prozess einbringen, umso bessere Ergebnisse lassen sich erzielen.“ Mit diesem Appell wirbt der für die Dorferneuerung verantwortliche Ingenieur David Forster für Bürgerbeteiligung.