Harburg
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SPD stellt sich hinter die Bäderland GmbH

Freie Demokraten kritisierendie Finanzierung desFreibads Neugraben

Harburg. Die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg stellt sich vor die Bäderland GmbH. Wie berichtet, hatte die FDP in der Bezirksversammlung gegen die jährliche Subventionierung des Freibads Neugraben, das von der Bäderland GmbH im Auftrag der Stadt betrieben wird, gestimmt. Jedes Jahr stellt der Bezirk rund 90.000 Euro für den Erhalt des defizitären Freibades in den Haushalt ein.

Wie berichtet, fordert die FDP, dass die Defizite des Freibads Neugraben nicht vom Bezirk, sondern von der Fachbehörde ausgeglichen werden. Sie wirft Bäderland vor, den Bezirk Harburg zu nötigen.

SPD-Fraktionschef Jürgen Heimath und der SPD-Fachsprecher für Kultur, Sport und Freizeit, Holger Böhm, werten es dagegen vielmehr als Erfolg der Bäderland GmbH, einer Tochtergesellschaft der Stadt Hamburg, dass das jährliche Defizit von rund 150.000 Euro auf etwa 90.000 Euro herunter gefahren werden konnte. Die Bäderland GmbH habe sich, so die beiden SPD-Politiker, als verlässlicher Partner bewiesen.

„Es war und ist politischer Wille, dass die Bäderland GmbH das Freibad in Neugraben zu den ausgehandelten Konditionen betreibt“, sagt Jürgen Heimath. Wenn die Freien Demokraten , so der SPD-Fraktionschef, die Bäderland „der Nötigung bezichtigt, ist dieses eine ungeheure Anschuldigung, von der sich die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung auf das Schärfste distanziert“.