Harburg
Lüneburg

Sonderkommission „Stint“ sucht weiter nach Brandstifter

Weitere Hinweise zu einem Mann mit dunklem Auto könnten auf die Spur führen. 20.000 Euro Belohnung ausgelobt.

Lüneburg. Die Ermittlungen der Sonderkommission „Stint“ wegen schwerer Brandstiftung und mehrfachen versuchten Totschlags nach dem verheerenden Großbrand im Lüneburger Wasserviertel dauern an. Für Hinweise, die zur Festnahme der Brandstifter führen, ist inzwischen eine Belohnungssumme in Höhe von 20.000 Euro ausgelobt. Wie berichtet war es in der Nacht zum 2. Dezember vergangenen Jahres durch nachgewiesene Brandstiftung im Erdgeschoss eines italienischen Restaurants Am Stintmarkt zu dem Großbrand gekommen.

Die Sonderkommission versucht unter anderem die Geschehnisse „rund um den Stintmarkt“ in der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember aufzuklären. Es gibt Hinweise, dass am 1. Dezember gegen 22.30 Uhr ein dunkler Geländewagen oder eine Limousine auf der Fahrbahn im Bereich des Stintmarktes stand. Eine männliche Person hielt sich im Umfeld des Fahrzeugs auf.

Er schimpfte in ausländischer Sprache, rauchte und begab sich die Treppen hinunter zum Wasser. Der Mann ist etwa 40 Jahre alt, 1,70 Meter groß, hat grau-meliertes Haar, süd- oder osteuropäische Erscheinung. Er trug einen Anzug oder einen Blazer. Gesucht wird auch ein Taxi-Gast, der sich am 2. Dezember, 3.45 Uhr, von der „Abtspferdetränke“ abholen ließ. Hinweise bitte an die Polizei, Tel. 04131/292215.