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Feuerwehr in Rönneburg schreddert 350 Weihnachtsbäume für unfallgeschädigte Kinder

Sich vom ausgedienten Weihnachtsbaum trennen und dabei unfallgeschädigte Kinder unterstützen, diese Chance nutzten am vergangenen Sonnabend Hunderte Familien aus Rönneburg und Umgebung.

Rönneburg. 350 Weihnachtsbäume schredderten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr beim 18. Schredderfest.

„Wir hatten das erste Schredderfest im Kreis“, sagt Peter Rosenthal aus der Ehrenabteilung der Feuerwehr. Die Idee habe ein Kollege aus Bayern mitgebracht. Seit dem ersten Mal ist Peter Rosenthal am Schredder dabei.

„Besonders für Kinder ist das Schreddern ein Event. Viele Familien fotografieren sogar, wie wir den Baum zerkleinern“, sagt Peter Rosenthal. Für ihren fünfjährigen Enkel Ben ist auch Jutta Rimkus aus Eisendorf angereist. „Dieses Jahr habe ich meinen großen Baum extra gegen einen kleineren getauscht, der ins Auto passt“, sagt die 69-Jährige.

Eineinhalb bis zwei Meter ist der Durchschnittsbaum groß. Aber auch die Drei-Meter-Tanne aus dem Gasthaus oder ein sechs Meter Baum von einer befreundeten Wehr haben die Feuerwehrleute schon zerkleinert. Pro Meter Baum ist eine Spende von einem Euro fällig. Etwa 1500 Euro für das Jugendwerk unfallgeschädigter Kinder kamen in diesem Jahr zusammen.