Buxtehude

Torfweg wird attraktives Zentrum

Fördermittel für die Finanzierung des Buxtehuder Bauprojektes sind bewilligt, Ausschreibung folgt

Buxtehude. Auf der Grundlage des integrierten städtebaulichen Entwicklungs- und Wachstumskonzeptes (ISEK) soll der Bereich Torfweg in ein zeitgemäßes, attraktives Zentrum umgestaltet werden.

Unter reger Beteiligung der Anwohner, Grundstücks- und Immobilien Eigentümer wurde gemeinsam mit dem Planungsbüro „Dittloff + Paschburg, Landschaftsarchitekten“ ein Entwurf erarbeitet, der im Frühjahr 2014 umgesetzt werden kann. Die NBank hat jüngst grünes Licht gegeben und den Förderantrag der Stadt Buxtehude bewilligt. Die Stadt Buxtehude kann somit die förderbare Maximalsumme ausschöpfen, um das Vorhaben zu realisieren.

Der Bereich am Torfweg erfüllt eine wichtige Versorgungsfunktion im Buxtehuder Süden. Eine Befragung des Landkreises Stade hatte ergeben, dass mehr als 50 Prozent der Kunden zu Fuß oder mit dem Fahrrad ihre Einkäufe dort erledigen und dass fast 90 Prozent der Kunden im Süden von Buxtehude wohnen. Dass jetzt der Standort des „Stadtteilzentrums“ aufgewertet wird, unterstützt auch das städtebauliche Leitbild einer „Stadt der kurzen Wege“. Doch nicht nur die Ladenzeile soll attraktiver werden. Die Pläne sehen auch vor, die St.-Paulus-Gemeinde, die mit ihren Angeboten für alle Generationen eine wichtige soziale Rolle einnimmt, auch räumlich einzubeziehen. Eine Öffnung und Integration der Gebäude zum Torfweg unterstützt dabei das Selbstverständnis der aktiven Kirchengemeinde.

Mit einer Neuordnung der Flächen wird die Verkehrssicherheit erheblich erhöht und der Platzcharakter stärker betont. Dadurch werden Aufenthaltsräume für die Bevölkerung geschaffen, die barrierefrei erreicht werden können.

Das Prinzip des „Shared Space“ trägt zur Verkehrsberuhigung bei und ermöglicht einen rücksichtsvollen Umgang der Verkehrsteilnehmer untereinander. Mit der Umgestaltung des Bereiches Torfweg kann auch der dort anschließende zentrale Grünzug zum Bullenberg/B73 und weiter Richtung Bahnhof/Innenstadt besser angebunden werden.

Über diesen Grünzug sind weitere wichtige Einrichtungen wie das Stadtteilzentrum Stieglitzhaus, Grundschule, Kitas und Klinikum auf kurzen Wegen miteinander vernetzt.

Zielsetzung ist, das fußgänger- und radfahrfreundliche „grüne“ Wegenetz untereinander besser zu verbinden und zu stärken. Anfang nächsten Jahres wird die Stadt Buxtehude die Ausschreibung starten und voraussichtlich Anfang April mit der baulichen Umsetzung der Maßnahme beginnen. Die Fertigstellung ist für Ende September geplant.