Hausbruch

Neuwiedenthal: Ab 2014 werden Schadstoffe mobil eingesammelt

Auf Initiative der SPD gibt es jetzt zwölf Termine im nächsten Jahr, an denen die Bürger von Hausbruch und Neuwiedenthal ihre Schadstoffe an drei Standorten abgeben können.

Neuwiedenthal/Hausbruch.

Seit 2011 der Recyclinghof am Striepenweg geschlossen wurde, konnten Problemstoffe nur noch in Neugraben im Recyclinghof Am Aschenland abgegeben werden. Das war ein Weg, der vielen zu weit erschien und eine mobile Problemstoffsammlung wurde nicht angeboten. Das Risiko zur nicht sachgerechten Abfallentsorgung sei dadurch in den dicht besiedelten Wohnbereichen Neuwiedenthals gestiegen, so SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Heimath.

Deshalb stellte die SPD den Antrag, eine mobile Problemstoffsammlung anzubieten. Das sind die Termine: am Freibad Neumoorstück Montag, 20. Januar, Freitag, 7. März, Donnerstag, 8. Mai, jeweils 12 bis 13.30 Uhr und Montag, 15. Dezember, 14.30 Uhr bis 16 Uhr; an der Neuwiedenthaler Straße 163 am Freitag, 7. März, Donnerstag, 8. Mai, jeweils 14.30 Uhr bis 16 Uhr, Montag, 14. Juli, Dienstag, 2. Dezember, jeweils 12 bis 13 Uhr, und am Striepenweg/Gerdauring Freitag 7. März, Donnerstag, 8. Mai, jeweils 16.30 Uhr bis 18 Uhr, Montag, 20. Oktober, 12 bis 14 Uhr und Dienstag, 2. Dezember, 16.30 Uhr bis 18 Uhr. Damit ist es fast jeden Monat möglich, seine Problemstoffe in Fußnähe abzugeben. Mit den bereits bestehenden sieben Terminen am Neugrabener Markt und Ohrnsweg 12e-f und den beinahe täglichen Abgabemöglichkeiten im Recyclinghof Am Aschenland 11 in Neugraben-Fischbek, stünden nun ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung, seinen Schadstoffmüll abzugeben, findet die SPD.

„Hoffentlich nutzen auch viele Anwohner das neue Angebot“, sagt Henning Reh von der SPD Neugraben-Fischbek, auf dessen Anregung die Fraktion den Antrag eingebracht hatte und weist darauf hin, dass es nicht nur der Umwelt nutze, sondern auch Geld spare, da das Hausmüllaufkommen verringert werden könne. „Nicht zuletzt bei den Wohnnebenkosten fällt die Abfallentsorgung für jeden ins Gewicht“, sagt Henning Reh.