Winsen

Weniger Arbeitslose in Harburg

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Agentur bietet am 7. November einen Bewerbertag für Elektroniker mit Interesse an der Luftfahrt an

Harburg/Winsen. Auf dem Arbeitsmarkt im Bezirk Harburg sowie im Landkreis ist im Oktober jeweils eine leichte Verbesserung eingetreten. So waren in Harburg im Oktober mit 7258 Menschen 117 weniger arbeitslos als im September. Allerdings sind dies auch 175 mehr als vor Jahresfrist. Die Arbeitslosenquote sank in Harburg von 9,2 auf 9,1 Prozent. Im Oktober 2012 hatte sie noch bei 9,0 Prozent gelegen. Damit steht der Bezirk Harburg in Hamburg an vorletzter Stelle noch vor dem Bezirk Mitte, wo die Arbeitslosenquote derzeit 9,9 Prozent beträgt. Das teilte die Arbeitsagentur Hamburg am Mittwoch mit.

Bei der Agentur in Harburg waren im Oktober 1129 freie Stellen gemeldet, 45 Stellen mehr als im September. 302 Arbeitsplätze wurden in diesem Monat neu angeboten. Damit ist die Lage am Arbeitsmarkt relativ stabil. Gesucht werden derzeit vor allem Elektroinstallateure, Fluggeräte-Elektroniker und -Mechaniker, Ingenieure für Luft- und Raumfahrttechnik, Verkaufsstellenleiter und Kaufleute. Für den 7. November wird daher ein Bewerbertag für Elektroniker geplant, die sich für die Luftfahrt interessieren. Wer in diesem Bereich Arbeit sucht, sollte sich bis zum 6. November melden. Dies ist über Telefon 040-767 44 726 oder unter Hamburg.Arbeitgeber-Luftfahrt@arbeitsagentur.de möglich.

„Der Arbeitsmarkt im Bezirk zeigt sich stabil, entwickelt sich aber verhaltener als im Vorjahr“, sagt Ulf Fock, Geschäftsstellenleiter der Agentur. Positive Effekte durch den Beginn der neuen Ausbildungen hätten sich abgeschwächt, noch seien auch keine positive Entwicklung mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft abzusehen.

Im Landkreis Harburg gibt es gegenüber dem September 34 Arbeitslose weniger. Insgesamt sind es noch 5977. Sowohl für die Geschäftsstelle Buchholz als auch für Winsen liegen die Quoten unter fünf Prozent. Für Buchholz beträgt sie 4,5 (im September 4,5 Prozent), für Winsen 4,8 Prozent (4,9) und für den gesamten Kreis 4,6 (4,6) Prozent, wie die Agentur Lünenburg-Uelzen am Mittwoch mitteilte. Damit liegt der Kreis in diesem Bereich vorn.

( (rz) )

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