Harburg

Im Herbst kann die Marina weiter gebaut werden

Provinzial Rheinland will Luxus-Wohnprojekt auf der Schlossinsel zu Ende führen

Harburg. Die Provinzial Rheinland Versicherungen, Investorin auf der Harburger Schlossinsel, teilt jetzt mit, dass die „Bauarbeiten auf der Schlossinsel zügig fortgesetzt werden sollen“. Eine Wiederaufnahme der Bauarbeiten könnte sogar im Herbst dieses Jahres losgehen. Wie berichtet, stehen seit Juli die Baumaschinen auf der Harburger Schlossinsel still. Der Generalunternehmer, die Alpine Bau Deutschland AG, die das Vorzeige-Wohnprojekt Marina bauen sollte, hatte Insolvenz angemeldet.

Man müsse sich jetzt neu aufstellen, hieß es aus der Konzernzentrale der Provinziell, „um die in großen Teilen fertige Baumaßnahme abzuschließen“. Dazu werde derzeit der organisatorische Rahmen gesteckt, so Provinzial-Sprecher Christoph Hartmann. „Unser oberstes Ziel ist die zügige Fertigstellung, zumal erste Miet- und Kaufverträge über Wohneinheiten bereits abgeschlossen wurden“, sagt Burkhardt Schleie, Bereichsleiter Immobilien der Provinzial Rheinland.

Projektentwickler der „Marina auf der Schlossinsel“, Frank Lorenz gibt aber zu bedenken, dass das Insolvenzverfahren von „Alpine juristisch noch nicht endgültig geregelt ist. Es laufen noch Gespräche mit dem Insolvenzverwalter“, so Lorenz. 162 neue Wohneinheiten sollen hier entstehen.