Leserbriefe an die Redaktion

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Ausgegrenzt

22. Mai: "Tristesse nimmt zu"

Als Anwohner des Bereiches Hausbruch-Neugraben habe ich den fatalen Eindruck, dass dies Vorgehen einer gewissen Logik folgt. Erst wird die Bebauung in Neugraben und Umgegend forciert, ein BGZ gebaut (leider ein wenig verplant), dies dann aus finanziellen Gründen der drohenden Verwahrlosung überlassen, in einem bevölkerungsreichen Gebiet städtische Dienstleistungen minimiert, Dann ist der Fahrpreis, um nach Harburg zu kommen entsprechend hoch, das heißt nicht mehr Nahbereich, obwohl nur zwei Stationen (Neuwiedenthal, Heimfeld) zwischen Neugraben und Harburg liegen.

Gebäude die anderswo unter Denkmalschutz stehen oder gestellt würden, werden dem Verfall überlassen (Kulturhaus in Hausbruch). Das sieht nach einer systematischen Ausgrenzung eines großen Bereiches südlich der Elbe aus. Die Politik sollte dann auch so ehrlich sein zu sagen, wir wollen euch nicht und sich nicht mit scheinrationalen Argumenten herauswinden.

Ingo Wiese per E-Mail

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