Winsen

SPD-Politiker informieren über das Fracking

Geklärt werden soll, wie gefährlich die Fördermethode für die Umwelt ist

Winsen . "Jetzt auch noch Fracking?" heißt die Informationsveranstaltung der SPD-Bundestagskandidatin Svenja Stadler aus Seevetal und Dr. Matthias Miersch, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion - am Dienstag, 7. Mai, um 19 Uhr, im Marstall in Winsen. Das Wort Fracking (vom Englischen fracture = brechen) geistert seit geraumer Zeit durch die Lande und bewegt die Gemüter. Es bezeichnet eine Methode zur Erdöl- und Erdgasförderung, bei der Tiefbohrungen eine mit Chemikalien versetzte Flüssigkeit eingepresst wird, um Gesteinsschichten aufzubrechen. In die Schlagzeilen gekommen ist Fracking durch die Diskussion um mögliche Umweltschäden - vor allem geht es um die Verschmutzung des Wassers.

"Aktuellen Bezug hat Fracking in den Landkreisen Harburg und Lüneburg durch die Aufsuchungserlaubnis des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie erhalten, für drei Felder in Nordost-Niedersachsen nach Erdöl und Erdgas zu suchen", sagt Svenja Stadler. Es geht auch um das "Erkundungsgebiet Oldendorf", das sich im Landkreis Harburg über einen Teilbereich der Elbmarsch und die Gebiete um Winsen, Seevetal und Salzhausen bis in den Südzipfel um Egestorf - insgesamt rund 850 Quadratkilometer - erstreckt. Die Besucher können mitdiskutieren und Fragen stellen.