Autobesitzerin soll ihren Wagen selbst angezündet haben

Foto: Andr Zand-Vakili / Andre Zand-Vakili

Dieser Auto-Brandanschlag am Sonnabend um 1.10 Uhr in der Maretstraße, geht mit großer Wahrscheinlichkeit nicht auf das Konto der bislang nicht gefassten Hamburger Serientäter.

Harburg. Vielmehr liegt nahe, dass die Besitzerin, 36, ihren am Tag zuvor bei der Polizei als gestohlen gemeldeten Opel Astra Caravan selbst angezündet hat. Die Polizei vermutet einen geplanten Versicherungsbetrug und nahm auch ihren Helfer, 37, vorläufig fest. Anwohner des Phoenix Viertels hatten zwei brennende Autos auf dem Parkplatz an der Maretstraße und deine davor am Boden liegende Frau gesehen. Die sei kurz darauf von einem Autofahrer abgeholt worden. Die Zeugen meldeten der Polizei das Kennzeichen. Der Fahrer wurde wenig später ermittelt, nach Leugnen und Widersprüchen gab er auch den Namen der Bekannten preis. Die hatte leichte Brandverletzungen im Gesicht und ihre Schuhe rochen stark nach Brandbeschleuniger. Mit der Diebstahlmeldung ihres Autos hatte die Frau bei der Polizei angegeben, dass sich zehn Nähmaschinen im Wert von 4000 Euro im Auto befunden hätten. Ermittlungen dauern an.