Harburg
Archäologie

Steinzeit-Hünengrab im Kleckerwald hat eine neue Informationstafel

Zerschlissen und unansehnlich war der Informationsstand am Hünengrab im Kleckerwald. Das passte nun gar nicht mehr zu dem Denkmal, das Kreisarchäologe Jochen Brandt als "das am besten erhaltene und schönste im ganzen Landkreis Harburg" bezeichnete.

Klecken. Und so war es an der Zeit, mit einem neuen Hinweisschild auf das Zeugnis des steinzeitlichen Totenkults aufmerksam zu machen. Nachdem die Mitarbeiter des Forstamts Rosengarten durch Bäume fällen und Heckenschnitt wieder für Licht an dem Platz gesorgt hatte, an dem seit Jahren der traditionelle Pfingstgottesdienst stattfindet, wurde die Informationstafel jetzt eingeweiht. Jochen Brandt begrüßte neben Rosengartens Bürgermeister Dietmar Stadie (SPD) den Revierförster Burchard Scholz und seine Mitarbeiter sowie Wolfgang Küchenmeister vom Denkmalschutz des Landkreises Harburg.

Der Informationsstand ist aus Holz in Handarbeit gefertigt werden. Ein weiterer wurde bereits an den Hügelgrabgruppen in Kakenstorf aufgestellt. Auch die Besucher der alten Burganlage in Hollenstedt werden in den Genuss einer neuen Tafel kommen.

Die Klecker Informationen umfassen in Kurzform die wichtigsten Details über das 48 Meter lange und sechs Meter breite Hünengrab, das mit seinen großen Findlingen nur wenige Meter von der Tafel entfernt liegt. Bisher fehlt jedoch noch ein Hinweis in den umliegenden Dörfern wie zum Beispiel Klecken und Bendestorf für die Besucher, die das rund 5500 Jahre alte Hünenbett besuchen möchten.