Wirtschaft

Kammer setzt auf Qualifizierung

Insbesondere bei den handwerklichen Zulieferern für die Industrie hat sich die Auftragslage verschlechtert.

Lüneburg. - In der Krise reagieren kleinere und mittlere Betriebe noch zurückhaltend auf staatliche Arbeitsmarktinstrumente: "Phasen der Kurzarbeit können optimal genutzt werden, um Mitarbeiter weiter zu qualifizieren und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen", sagt Armin Wesa von der Handwerkskammer.

Die Kammer rät, die Qualifizierungsangebote der Technologiezentren in Lüneburg und Stade in Anspruch zu nehmen und Mitarbeiter noch einmal auf die Schulbank zu schicken. Solche Maßnahmen können gefördert werden. "Das Kurzarbeitergeld und die Sozialversicherungsbeiträge werden zu 100 Prozent von der Agentur übernommen", sagt Kerstin Kuechler-Kakoschke, Leiterin der Agentur für Arbeit in Uelzen.

Kurzarbeitergeld können Betriebe in jeder Branche beantragen. Weitere Auskünfte unter 04131/71 23 66.

( (es) )

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