Erster Abschnitt der A26 wird für Verkehr freigegeben

Nach rund sieben Jahren Bauzeit soll der erste Bauabschnitt der Autobahn A26 Stade - Hamburg am Donnerstagabend für den Verkehr freigegeben werden.

Das knapp zwölf Kilometer lange und 180 Millionen Euro teure Teilstück zwischen Stade und Horneburg soll die Bundesstraße B73 entlasten, die als eine der meist befahrenen Straßen in Niedersachsen gilt. Der Bau kostete nach offiziellen Angaben rund 180 Millionen Euro. Die insgesamt 50 Kilometer lange Autobahn soll später von dem geplanten Elbtunnel westlich von Hamburg über Stade und Buxtehude zur Autobahn 7 bei Hamburg-Moorburg führen.

Mit der Freigabe geht das erste Teilstück des jahrzehntelang diskutierten, größten Verkehrsprojektes im niedersächsischen Teil der Metropolregion Hamburg in Betrieb. Nach der Fertigstellung im Jahr 2014 soll die Autobahn zwischen Stade und Hamburg die Bundesstraße B73 ersetzen, die bislang durch enge Ortsdurchfahrten führt und mit bis zu 30 000 Fahrzeugen am Tag als völlig überlastet gilt.

Wann der letzte Bauabschnitt von Stade in nördlicher Richtung zur Elbe bei Drochtersen fertiggestellt wird, ist noch offen. Unklar ist auch, ob und wann dort der Elbtunnel westlich von Hamburg gebaut wird. Diese Strecke soll den Fernverkehr aus Richtung Skandinavien und Osteuropa um Hamburg herumführen.

Weil die neue Autobahn die erste Schnellstraße im Landkreis Stade ist, wies die Polizei die Bevölkerung in der Region unter anderem daraufhin, dass die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeuges mindestens bei 60 km/h liegen muss.

( lno )

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